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Wiesengrundschule Leihgestern ist saniert und erweitert

Artikel vom 12.01.2012 - 22.09 Uhr

Wiesengrundschule Leihgestern ist saniert und erweitert

Linden (age). »Es ist wahr, dass wir Lehrer im Angesicht des reifenden Schulgebäudes viele Wünsche zurückgestellt und Ärger hinuntergeschluckt haben, denn der große Tag war ja in Sicht«, sagte die Leiterin der Wiesengrundschule Leihgestern, Heidi Jung-Grebe, bei der Feier zum Abschluss der Sanierungs- und Erweiterungsarbeiten.

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Architekt Roger Schneider übergab symbolisch einen Schlüssel an Schulleiterin Heidi Jung-Grebe und Schuldezernentin Dr. Christiane Schmahl. (Fotos: Geck)
Und fügte sogleich hinzu, dass diese Worte im September 1962 Rektor Emil Arnold sprach, als die Schule eröffnet wurde. 50 Jahre später passe die Aussage ebenso, erklärte sie. Die Wünsche jedoch seien erfüllt. »Schön ist es geworden«, war denn auch aus ihrem Munde zu hören.

Nächste Woche werde die Mensa im neu errichteten Anbau ihren Betrieb aufnehmen. Dann gebe es nach einem halben Jahr Übergangszeit dort die ersten Essen für die pädagogische Mittagsbetreuung. Außerdem habe man eine neue Bibliothek bekommen, eine farbenfrohe Gestaltung und ein »neues, warmes Mäntelchen«.

Letzteres war der Ausgangspunkt der Sanierung. Vor 50 Jahren gebaut, und 1987 erweitert, war das Gebäude mittlerweile in die Jahre gekommen und es bestand Sanierungsbedarf. Vor allem in energetischer Hinsicht, betonte die hauptamtliche Kreisbeigeordnete und Schuldezernentin Dr. Christiane Schmahl. Jetzt entspreche die Schule den Anforderungen der Energieeinsparverordnung 2009. Auch die Bodenbeläge wurden erneuert, ebenso Heizung, Elektroinstallation und der Brandschutz.

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Die Wiesengrundschule mit dem neugeschaffenen Anbau.
Um Platz für die Mittagsverpflegung und ein Ganztagsangebot zu schaffen, habe man einen Anbau mit 155 Quadratmetern Fläche neu geschaffen. Zukunftsweisend sei die gemeinsame Nutzung mit der Stadt. Diese habe sich mit 120 000 Euro an dem Bau beteiligt. Insgesamt seien über 1,9 Millionen Euro investiert worden, was nur dank des Zukunftsinvestitionsprogramms des Bundes möglich gewesen sei.

Bürgermeister Dr. Ulrich Lenz verwies auf die kommunalpolitische Bedeutung. Mit der Sanierung und Erweiterung habe man einen Schwerpunkt für die Zukunft der Stadt gesetzt. Es folge in diesem Zusammenhang noch der Neubau des benachbarten Kindergartens.



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