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Super-Stadtfest-Stimmung in Linden

Artikel vom 07.08.2011 - 19.49 Uhr

Super-Stadtfest-Stimmung in Linden

Linden (gbp). Das war schon gigantisch: Mit einem wahren Mammutauftritt – vier Stunden am Stück ohne Pause – machten die Jungs von der Tom-Pfeiffer-Band und ihr Publikum bei zum Teil strömenden Regen den Samstagabend zum Höhepunkt des 25. Lindener Stadtfestes.

Super-Stadtfest-Stimmung in Linden
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Heimspiel für die Tom-Pfeiffer-Band, die vier Stunden lang ohne Pause auftrat.
© gbp
Mehr Glück mit dem Wetter, dafür nicht ganz so gut besucht trotz warmer und regenfreier Sommernacht, war der Freitagabend. Wie beim ersten Stadtfest vor 25 Jahren, spielte zur Begrüßung das Musikcorps der Freiwilligen Feuerwehr Großen-Linden, der traditionelle Fassanstich mit Bürgermeister Dr. Ulrich Lenz und Gästen aus den Partnerstädten Sosnicowice (Polen), Macheren (Frankreich), Purgstall (Österreich), Machern (Sachsen) und aus Bodenmais eröffnete das dreitägige Fest.

Danach hieß es immer wieder »Wo sind die Partyhände?«. Die Münchner Band »Ohlala« sorgte mit einem beeindruckend breiten Repertoire von Janis Joplins »Mercedes Benz« bis hin zu »Die Hände zum Himmel« für ausgelassene Stimmung und erfüllte bereitwillig so manchen Besucherwunsch. Das Partyvolk dankte es bis tief in die Nacht mit engagiertem Stimm- und Körpereinsatz, Stadtfestbesucherin Manu aus Kleinlinden rockte auf Einladung der Band die Bühne mit der Luftgitarre.

Der Samstagabend begann mit einer Kostprobe der Zusammenarbeit zwischen der Generationenbrücke und der Stadt Linden: Ein selbst choreografierter Auftritt der Tanzgruppe »KFC«, den die vier Lindener Jugendlichen Jasmin, Julie, Kevin und Niko aus purer Freude am Freestyle-Tanzen in der Sommerferien in den von der Stadt zur Verfügung gestellten Räumen des Fun-Parks einstudiert hatten.

Top-Leistung von Schlagzeuger
und »Ersatzmann« Kalli Jung

Als beim anschließenden »Heimspiel« der Tom-Pfeiffer-Band kräftiger Regen einsetzte, entschied die Band spontan: »Es gibt keine Pause, wir spielen einfach immer weiter.« Das begeisterte Stadtfestpublikum beschloss daraufhin, den Regen zu ignorieren und durchnässt weiterzufeiern. Eine richtige »Hammerleistung« lieferte Kalli Jung ab, der für TPB-Schlagzeuger Werner Fromm eingesprungen war und sich innerhalb kürzester Zeit das rund 40 Titel umfassende Stadtfestrepertoire »draufgeschafft« hatte und Sänger Tom Pfeiffer, Andreas Dieruff (Gitarre, Gesang), Daniel Skiera (Gitarre, Gesang), Peter Fett (Keyboards, Gesang), Erhard Koch (Bass, Gesang), und Christian Krauß (Keyboard, Gesang) rhythmischen Rückhalt gab. Akustisch und optisch perfekt in Szene gesetzt wurde die Bühnenshow von Matthias Zörb und Tim-Ole Steinberg.

Ein romantisches Intermezzo mit unzähligen Wunderkerzen und »I want you back now« von Toto war der musikalische Glückwunsch der Band an das Großen-Lindener Brautpaar Thimo Roth und Tanja geborene Trechsler.

Vier Stunden lang am Stück steckten sich Publikum und Band gegenseitig in ihrer Begeisterung an, die Fans drängten sich dicht und spendeten Jubel und Beifall für die zum Teil sehr anspruchsvollen, mit viel mitreißender Intensität und Brillanz gespielten und gesungenen Rockklassiker bis zur allerletzten Zugabe, dem hymnischen »Purple Rain« von Prince.



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