Nachrichten Web
Sie sind hier: Startseite » Kreis » Städte und Gemeinden » Linden »

Primeln-Präsente beim Kuhn-Auftakt

Artikel vom 04.03.2010 - 22.05 Uhr

Primeln-Präsente beim Kuhn-Auftakt

Linden (js). Die Entscheidung, das Kuhn-Center am bekannten Standort in Linden-Forst zu erhalten und mit einem Aufwand von 15 Millionen Euro zu modernisieren, war richtig. Dies war der Tenor von Kunden, die die »Allgemeine« gestern Morgen befragte. Bereits am Eröffnungstag am Donnerstag wurde deutlich, wie breit gestreut das Einzugsgebiet des Fachmarktzentrums ist. Die von der AZ befragten Kunden kamen nicht nur aus Linden, sondern auch Fernwald, Langgöns, Pohlheim und anderen mittelhessischen Gemeinden. Die meisten Verbraucher, die sich in den Ansturm unter Tausenden zur Eröffnung einreihten, blieben gelassen und geduldig bei der Suche nach einem Parkplatz.
Ein Schwätzchen nach den Einkäufen: Karl Bender, Reinhold Jäger, Ursula Bender und Ilse Jäger aus Linden.	(Fotos: js)
Lupe - Artikelbild vergrössern
Ein Schwätzchen nach den Einkäufen: Karl Bender, Reinhold Jäger, Ursula Bender und Ilse Jäger aus Linden.
© js
Die exakt 431 Parkplätze, die auf dem Kuhn-Areal ausgewiesen sind, waren bereits um 8 Uhr morgens gut gefüllt und schon wenig später vollständig belegt. Das bedeutete für Autofahrer Wartezeiten bis über einer halben Stunde, bis man einen Parkplatz gefunden hatte. »An den Eröffnungstagen muss man mit einem erhöhten Fahrzeugaufkommen rechnen; das pendelt sich im Laufe der Zeit ein«, war die Reaktion eines Kunden, mit der er nicht allein stand. Aber es gab Kommentare wie »Die Parkplatzfrage hätte man besser organisieren können«.

Die Kuhn-Organisatoren hatten folgende Regelung vorbereitet: Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Kuhn dürfen auf dem benachbarten Ringel-Gelände ihr Fahrzeug abstellen; den Kunden stehen - wie eingangs erwähnt - auf dem Kuhn-Gelände die 431 Parkplätze zur Verfügung.

Zudem ordnen einige Parkplatzeinweiser den Eröffnungs-Ansturmverkehr. Auch Hans-Jürgen Steinbrecher (zuständig für Projektentwicklung) kümmerte sich persönlich darum, Autofahrern noch freie Parklücken zu ermöglichen. Im Laufe des Donnerstags wurde der Besucherstrom immer größer. Helga Lhotak, eine der Kuhn-Inhaber, hatte wie ihre Kolleginnen und Kollegen in den verschiedenen Geschäften alle Hände voll tun, um die große Nachfrage am Eröffnungstag zu bewältigen, an dem es auch Geschenke wie Primeln und Rosen sowie Überraschungen für die Kinder gab.

Wie kommt das umgebaute Fachmärktezentrum bei den Kunden an? Marianne Scherer und Monika Schwarzer aus Grüningen zeigten sich begeistert, dass sie eine Auswahl an laktosefreier Milch vorgefunden haben. Christiane Häuser und Lisel Spelkus aus Langgöns freuten sich über die große Auswahl des Angebots in den Geschäften und über die Primeln, die ihnen zur Eröffnung geschenkt wurden.

Die große Übersichtlichkeit in den einzelnen Geschäften lobten auch Brigitte Jung und Siegfried Förster (früher Linden, jetzt Niederkleen). Und die Lindener Karl Bender (bekannt auch als Vorsitzender des Eisenbahnervereins), Ursula Bender, Ilse Jäger und Reinhold Jäger stellten fest, dass sich der Neubau von Kuhn auf jeden Fall gelohnt habe und die Kaufkraft in Linden jetzt noch weiter verbessert worden sei. Man habe ein gutes Geschäfteangebot quasi vor der Haustür.

Artikel Drucken Drucken  Versenden
Artikel vom 04.03.2010 - 22.05 Uhr
Social Networks
Facebook Twitter studiVZ meinVZ schülerVZ MySpace  Del.icio.us
X Diesen Artikel versenden






* Bitte füllen Sie alle Felder aus.
Mehr zum Thema
Neustart beim Kuhn-Center in Linden[Video]
Ansturm im Kuhn-Center Linden[Video]
Kuhn-Center in Linden: alles neu
Leserkommentare
(04.03.2010 23:10)
Leser
Schizophren
Die gleichen Kunden, die heute den Erhalt des Kuhn-Centers in Linden-Forst begrüßt haben, haben gestern noch geklagt, dass es im eigenen Dorf keinen Supermarkt mehr gibt und im Nachbarort keine vernünftigen Einkaufsmöglichkeiten.
Die fehlenden raumplanerischen Vorgaben führen zu Ballungen von Einkaufsmöglichkeiten, die nachher keiner mehr begrüßt. Wann geben die Städte und Gemeinden in Mittelhessen nur ihre Strategie auf, sich einen ruinösen Ansidlungswettbewerb auf Kosten der Nachbarkommune zu liefern? Am Ende schadet dieser ruinöse Wettbewerb nämlich allen.
Kommentar schreiben
Impressum Kontakt AGB Nutzungsbedingungen Datenschutz
TopSeitenanfang