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Neustart beim Kuhn-Center in Linden

Artikel vom 04.03.2010 - 04.00 Uhr

Neustart beim Kuhn-Center in Linden

Linden (js). Da lag ein erwartungsvolles Prickeln in der Luft: Wie werden die Kunden das neue Kuhn-Center am bekannten Standort in Linden-Forst mit seinen 20 Geschäften - darunter das SB-Warenhaus »Kaufland« - annehmen? Erwartungsvolle Vorfreude auf den Start war gestern Abend bei der Einweihungsfeier am Tag vor der heutigen Eröffnung des Fachmarktzentrums zu spüren.
Die Gäste der Auftaktfeier nahmen die Möglichkeit zu einer  ersten Besichtigung wahr: Christoph Lindenau (links), Projektleiter
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Die Gäste der Auftaktfeier nahmen die Möglichkeit zu einer ersten Besichtigung wahr: Christoph Lindenau (links), Projektleiter Vertrieb bei »Kaufland«, führte durch das neue »Kaufland«-SB-Warenhaus, in dem auf einer Verkaufsfläche von 3250 Quadratmetern die Kunden ein vielseitiges Angebot erwartet.
Die beiden Inhaberinnen Ute Bartsch und Helga Lhotak hießen rund 150 geladene Gäste willkommen. Ein künftiges Geschäft war für diese Feier zu einem Raum mit Restaurantatmosphäre liebevoll umgestaltet worden. Bei den Gästen war man sich einig: Die Investition von 15 Millionen Euro in den Neubau, in dem etwa 180 Menschen arbeiten, wird sich auszahlen.

Bereits heute, wenn die Kunden mit Primeln begrüßt werden, ist ein Ansturm von Kunden zu erwarten, die neugierig sind, was das Geschäftszentrum zu bieten hat, das sich äußerlich frischer, moderner, übersichtlicher präsentiert. Kurz vor der Feier hörte man es in dem von einer rund 200 Meter Lichtwelle durchfluteten Center klopfen und hämmern: Handwerker waren noch mit Arbeiten beschäftigt. Währenddessen nahmen die beiden Inhaberinnen Ute Bartsch und Helga Lhotak - die Töchter des Unternehmensgründers Alfred Kuhn - die Glückwünsche der Gäste entgegen, zu denen Landrätin Anita Schneider, der hauptamtliche Kreisbeigeordnete Siegfried Fricke, Bürgermeister Dr. Ulrich Lenz sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Geschäfte, Vertreter aus Politik und Wirtschaft und der Behörden gehörten.

Durch den Abend führte als Moderator Hans-Jürgen Steinbrecher (Projektentwicklung). Ob es der Lindener Stadtverordneten-Vorsteher Jörg König, Erster Stadtrat Dieter Lehr und weitere Mitglieder des Lindener Magistrats und Parlaments waren - sie alle drückten ihren Respekt vor dem Mut der Bauherrengemeinschaft (GbR) Bartsch / Lhotak sowie den Teams der am Standort gebliebenen und hinzugekommenen Geschäften aus, in einer wirtschaftlich schwierigen und ungewissen Zukunft den Neuanfang zu wagen. Ute Bartsch unterstrich, dass man sich diesen Schritt nicht leicht gemacht habe, sich aber dann zu Abriss und Neubau und gegen den Verkauf entschloss. Ihr war - ebenso wie bei ihrer Schwester - die Erleichterung anzumerken, dass man dem Kuhn-Center dieses veränderte, optimierte Gesicht gegeben hat. Das Lob, in die richtige Richtung investiert zu haben, galt dabei auch dem Geschäftsführer der Bauherren-Gesellschaft Manfred Größer.

Das Kompliment, welch hervorragende Arbeiten die Firmen geleistet haben, nahm stellvertretend Architekten Bernhard Reiser (Projekt- und Stadtentwicklung mbH,Stuttgart) entgegen, der als Schwabe den Hessen in Linden bescheinigte, aus kleinen Anfängen heraus Großes geleistet zu haben. Wo Alfred Kuhn (†) 1956 am Standort Tannenweg eine Fabrik für Limonade und Spirituosen errichtet hatte, habe sich das Familienunternehmen stets weiterentwickelt. Ob die neue Fassade des Kuhn Centers Anklang findet, müssten die Kunden beurteilen. Gestern jedenfalls sah man bei den Gästen zufriedene Gesichter - auch bei einer Besichtigung des Kaufland-SB-Warenhauses. Bürgermeister Dr. Ulrich Lenz drückte - wie Dezernent Siegfried Fricke - seine Glückwünsche zur positiven Veränderung des Einkaufszentrums aus - und konnte sich einen kleinen Seitenhieb gegenüber dem Architekten nicht verkneifen: Während der Bauarbeiten seien erst mal zwar Heizungen vorhanden gewesen, aber keine Leitungen. Da erkenne man doch den sparsame Schwaben, der das Problem aber schnell im Griff hatte. Ansonsten brachte es Dr. Lenz auf dem Punkt: »Meinen Glückwunsch zur gelungenen Neugestaltung des Kuhn-Centers!«

Spendenübergabe an die Bürgerstiftung Linden und die Diakoniestation Linden über jeweils 2000 Euro; von links: Projektleiter Han
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Spendenübergabe an die Bürgerstiftung Linden und die Diakoniestation Linden über jeweils 2000 Euro; von links: Projektleiter Hans-Jürgen Steinbrecher, Helga Lhotak, Ute Bartsch und Bürgermeister Dr. Ulrich Lenz.
Dass man bei der Bauherrengemeinschaft (GbR) Bartsch / Lhotak ein gutes Herz hat, wurde gestern Abend auch noch bewiesen: Jeweils 2000 Euro - insgesamt 4000 Euro also - wurden in Form symbolischer Schecks an Lindener Sozialstation und die Bürgerstiftung Linden übergeben.

Am heutigen Donnerstag ist in Linden am Forst - zwischen Leihgestern und Gießen - mit einem erhöhten Fahrzeugaufkommen zu rechnen. Man ist gerüstet, so der Geschäftführer der Bauherrengesellschaft, Manfred Größer auf Nachfrage der »Allgemeinen«. Für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Kuhn-Centers hat die Firma Ringel Parkraum zur Verfügung gestellt - und für die Kunden stehen auf dem Kuhn-Areal 431 Parkplätze zur Verfügung. (js)

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Artikel vom 04.03.2010 - 04.00 Uhr
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