Ehrenamtliche Arbeit mit Herz und Verstand wurde gewürdigt
Linden (js). Weitgehend einstimmige Beschlüsse gab es in der Lindener Stadtverordnetenversammlung in den Ratsstuben. So wurden von Lindener Seite die Weichen gestellt, dass ab dem kommenden Jahr die Kassengeschäfte gemeinsam von Fernwald, Pohlheim und Linden wahrgenommen werden sollen. Hinsichtlich der Sanierung des Wasserhauses Leihgestern teilte Bürgermeister Dr. Ulrich Lenz mit, dass die Ausführung für das Frühjahr 2010 geplant ist Die Anlage wird über den Winter mit einer Plane abgedeckt und gesichert. Eingangs der Sitzung hatte der Bürgermeister eine angenehme Aufgabe: die Verleihung der Landesehrenbriefe an vier verdiente Bürger.
Stadtverordnetenvorsteher Jörg König (rechts) und Bürgermeister Dr. Ulrich Lenz sprachen den geehrten Erhard Köhler, Otto Reh, Friedrich Wilhelm Jung und Volker Zippmann ihre Glückwünsche aus.
Dr. Lenz und Stadtverordnetenvorsteher Jörg König gratulierten zur Auszeichnung und riefen diesen seit vielen Jahren mit Herz und Verstand ehrenamtlich tätigen Bürgern zu, in ihrem Engagement fortzufahren. Unter dem langen Applaus aller Mandatsträger und der Zuhörer bedankte sich der Bürgermeister für die Leistung der Träger des Landesehrenbriefes. Nachfolgend Daten aus dem Wirken der Geehrten.
Friedrich Wilhelm Jung aus Leihgestern ist seit August 1995 Schöffe (Ortsgericht Linden II). Seit Januar 2003 hat er bei der TSG Leihgestern die Funktion des 2. Vorsitzenden inne. Zudem war er von 1985 bis 1990 ehrenamtlicher Trainer der Fußballjugend der TSG Leihgestern. Volker Zippmann (Leihgestern) war von 1995 bis 2003 am Arbeitsgericht Gießen ehrenamtlicher Richter. Seit 2003 ist er am Hessischen Landesarbeitsgericht in Frankfurt/Main ehrenamtlicher Richter.
Otto Reh aus Leihgestern ist seit 1995 Schöffe (Ortsgericht Linden II), war von 1968 bis 1971 beim Gesangverein »Eintracht« Leihgestern 2. Vorsitzender, dort von 1972 bis 1976 Schriftführer und von 1982 bis 1986 Beisitzer.
Erhard Köhler leitet als Vorsitzender seit 1997 den Gesangverein »Germania« Großen-Linden, wo er von 1986 bis 1989 Beisitzer war, sich von 1995 bis 1997 als 2. Vorsitzender engagierte. Eingangs der Sitzung hatte Stadtverordnetenvorsteher Jörg König für Dr. Lenz eine Überraschung parat – ein Geschenk, das im Rahmen der kürzlichen Japanreise von Lindenern in die Partnerstadt Warabi erfolgt.
Der Oberbürgermeister in Warabi gab den Lindener Freunden für Dr. Lenz ein Bild auf den Weg, das von dem 77-jährigen Künstler Ideka stammt, der 1979 in Linden zu Besuch gewesen war. Sicherlich wird diese künstlerische Arbeit einen Platz im Lindener Rathaus finden. Ein weiterer Bericht über die Sitzung, in der der Bürgermeister den Nachtrag einbrachte, folgt.