Linden (gbp). Jede Menge los war am Samstagvormittag in der Burgschule
in Großen-Linden: Die Grundschulkinder präsentierten stolz, mit welch
interessanten Themen sie sich in ihrer Projektwoche beschäftigt hatten.
Zum Schulfest der Burgschule Großen-Linden gehörte auch eine Vorführung aus dem Inliner-Projekt. (Foto: gbp)
In der Aula eröffnete der von Stefanie Eigenbrodt geleitete Sing- und Spielkreis das Programm mit dem »Ententanz« der Erstklässler in entzückenden Masken und einer Vorführung mit »Boomwhackers«, bunten Percussion-Kunststoffröhren. Großen Applaus für ihre Darbietungen erhielten auch zwei Aufführungen der Flötenkinder unter Leitung von Beate Lindemann.
Gleich drei Stücke hatte die Projektgruppe Tanzen, Singen, Musizieren einstudiert: Mit Xylofonen begleiteten sie ihr Lied »Karl der Käfer«, versetzten ihr Publikum mit ihren temperamentvollen Trommelrhythmen akustisch nach Afrika und führten mit Handpuppen ein Spiel zu dem Song »Mana Mana« auf.
In der TV-Halle belohnten die Zuschauer die Vorführung der Jungen und Mädchen aus dem Inliner-Projekt mit großem Applaus. Die Freiwillige Feuerwehr Großen-Linden überraschte die Besucher mit einer Schauübung der Jugendfeuerwehr. Eine Projektgruppe hatte die künstlerische Gestaltung der Begrenzungsmauer in Angriff genommen, in vielen Klassenräumen waren weitere Ergebnisse der insgesamt 13 Projekte zu sehen: So hatte man sich auf Entdeckungsreise nach Ägypten begeben, konnte den Computerführerschein machen, sich mit Dinos, Rittern und dem »größten Haus der Welt«, dem Schneckenhaus, beschäftigen, an einer Kunstwerkstatt teilnehmen, sich mit dem Buch »Der Löwe, der nicht schreiben konnte« beschäftigen oder eintauchen in die Welt der Hexen, Geister und Gespenster.
An der Burgschule ganz groß geschrieben wird der Sport. Dies zeigte auch die große Anzahl der Ehrenurkunden aus den Bundesjugendspielen, die Schulleiterin Sabine Wagner und Irmgard Lothwesen im »grünen Klassenzimmer« auf dem Schulhof unter großem Beifall an die Schülerinnen und Schüler überreichen konnten. Zudem übergab der Förderverein der Burgschule fünf »Snakeboards« an die Schule. An einem Stand informierte Gabriele Wagner über einen überaus sinnvollen Verwendungszweck für gut erhaltene Schulranzen: »Helfen macht Schule« heißt eine Aktion, bei der man gebrauchte, einwandfreie Schulranzen - gefüllt zum Beispiel mit Schulmaterialien, aber auch Kleidung, Hygieneartikel oder Spielzeug - an einer Sammelstelle abgeben kann. Von dort werden die Ranzen in Länder geschickt, wo Armut herrscht, und ermöglichen dort Kindern den Schulbesuch. In Linden befindet sich eine solche Sammelstelle bei »Büro & EDV Jäger« in der Bismarckstraße 3.