»Koin ja no go to shi! - Die Zeit fliegt« überschrieb DJG-Präsident Günter Weiß die 30 Jahre des Austauschs zwischen Linden und Warabi, auf die er mit Stolz zurückschaue. Er sei stolz auf das Engagement und die Leistung von Menschen, die im Laufe vieler Jahre diesen Austausch geplant und getragen haben und »stolz darauf, dass wir es so vielen Bürgern von 15 bis 75 Jahren - insgesamt etwa 1000 aus Japan und aus Deutschland - ermöglichen konnten, weit über die eigenen Grenzen hinaus zu schauen, Fremdartiges zu erleben und zu erkennen, dass trotz der Unterschiede in Umwelt und Tradition alle Menschen im Empfinden, im Gefühl so ähnlich sind, und dass gegenseitiges Verstehen über alle kulturellen Grenzen hinweg möglich ist.«
Weiß sprach zudem auch von den Beziehungen zwischen den Ländern Japan und Deutschland, unter den etwa 45 Deutsch-Japanischen Gesellschaften und vielen Städtepartnerschaften sei die DJG »großes bewundertes Vorbild«.
Sie pflege nicht nur einen regelmäßigen Jugendaustausch mit Warabi, auch der Bürgeraustausch mit Unterbringung in Gastfamilien habe Seltenheitswert. Tragende Pfeiler des Austausches seien die Familien, ohne die ein solcher Austausch nicht möglich wäre. »Gerade sie sind prädestiniert, Sitten und Gebräuche zu vermitteln, das Leben der Generationen zu offenbaren und wahre Gastfreundschaft zu vermitteln«.