Eine schmucke Altstadt, das Kloster und das Bier prägen Lich
Die liebevoll restaurierte Altstadt, das Kloster Arnsburg und das Bier
»aus dem Herzen der Natur« haben Lich überregional einen gewissen
Bekanntheitsgrad verschafft. Die Kleinstadt im Wettertal wurde erstmals
790 im Lorscher Kodex urkundlich erwähnt, ist aber als Siedlung
wesentlich älter. Der »Heilige Stein« bei Muschenheim – ein rund 5000
Jahre altes Megalithgrab – , Hügelgräber und die Überreste des Limes
sind Zeugen einer langen Geschichte.
Unbedingt sehenswert ist auch die Marienstiftskirche. Die gotische Hallenkirche birgt viele Kunstschätze. Gleich nebenan steht der Stadtturm, der allerdings für die Öffentlichkeit (noch) nicht zugänglich ist. Direkt gegenüber der Kirche befindet sich das Textorhaus, dessen prächtiges Fachwerk kennzeichnend ist für den historischen Baustil der Stadt. Hier ist das Heimatmuseum untergebracht. Dank seiner guten Infrastruktur ist Lich als Wohnort beliebt.
Gut 8000 Menschen leben in der Kernstadt, knapp weitere 6000 in den Stadtteilen Bettenhausen, Birklar, Eberstadt, Kloster Arnsburg, Langsdorf, Muschenheim, Nieder-Bessingen und Ober-Bessingen.
Die Stadt liegt an der Bahnstrecke Gießen – Gelnhausen, es gibt zahlreiche Restaurants, Kneipen und Cafés, mehrere Schulen, ein Krankenhaus, das Hallenbad, das Waldschimmbad, die Volkshochschule und das vielfach ausgezeichnete Kino »Traumstern«. Das kulturelle Angebot ist vielfältig, die »Licher Kulturtage« haben sich überregional einen Namen gemacht.
Auch sportlich mischt Lich vorne mit. Die Basketballer des TV spielen in der zweiten Bundesliga. Der Historische Markt Anfang Mai, das »Mittelalterlich Spectaculum« im Frühsommer und der Weihnachtsmarkt zu Beginn der Adventszeit locken alljährlich tausende Besucher an.