Verdienste von »Branopac«-Betriebsleiter Altenberg gewürdigt
Lich (sel). Nach 48 Berufsjahren, davon 34 bei der »Branopac« GmbH (Lich), ist Helmut Altenberg in die Phase der »passiven Altersteilzeit« eingetreten, die Ende 2011 mit dem Eintritt in den Ruhestand endet.
Nach 34 Jahren bei »Branopac« ist Betriebsleiter Helmut Altenberg (l.) aus dem aktiven Berufsleben ausgeschieden. Mit Gattin Anna Maria wurde er von Geschäftsführer Jörg Schulte verabschiedet. (Foto: sel)
Kaum einer der 125 »Branopac«-Mitarbeiter ist derart mit dem Wachsen und Werden des Unternehmens verbunden wie der bisherige Betriebsleiter und Prokurist. »Branopac« stellt Backpapiere und andere Spezialpapiere für die unterschiedlichsten Zwecke her, agiert weltweit.
1948 in Schondra (Rhön) geboren, begann Altenberg 1962 in Kronberg eine Feinmechanikerlehre, arbeitete dann bis 1972 als Elektronenstrahlschweißer in Oberursel. Der Technikerausbildung bei Klöckner-Humboldt-Deutz folgten drei Jahre als Einkaufssachbearbeiter und Techniker in Kronberg. 1976 begann Altenbergs Karriere bei »Brangs + Heinrich« / Eschborn (Vorläufer der »Branopac« GmbH) als technischer Assistent des Betriebsingenieurs. In dieser Funktion sorgte er für die Modernisierung und Effektivierung der Produktionsmaschinen. 1987 übernahm er die technische Unternehmensleitung, erhielt 1991 Handlungsvollmacht und wurde 1995 Betriebsleiter.
Als solcher plante und verantwortete Altenberg 95/96 den Umzug der Produktion nach Lich, wo die neue Beschichtungsmaschine »Lich I« in Betrieb ging. 1996 erhielt er Prokura, zwei Jahre darauf nahm »Lich II« - ebenso für die Anforderungen bei »Branopac« konstruiert und bis heute »aktiv« - ihre Arbeit auf. 2003 zog die Verwaltung ins neue Bürogebäude in der Gottlieb-Daimler-Straße, direkt ans Produktionsgebäude grenzend. Auch da liefen die Fäden von Planung und Verantwortung bei Altenberg zusammen.
Seit seinem Unternehmenseintritt 1976 arbeitete er mit großem Engagement an der Modernisierung des Maschinenparks bzw. an Neukonstruktionen, stets im Bemühen, umweltschonende Technik einzusetzen. Sein letztes Großprojekt war die Inbetriebnahme einer regenerativen thermischen Nachverbrennungsanlage 2009.
Im Kreise der Mitarbeiter würdigte »Branopac«-Geschäftsführer Jörg Schulte soeben den großen Einsatz Altenbergs für das Unternehmen und wünschte ihm an der Seite von dessen Gattin Anna Maria einen innovativen Ruhestand.