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Nieder-Bessinger Feuerwehr zog Bilanz

Artikel vom 05.02.2012 - 19.28 Uhr

Nieder-Bessinger Feuerwehr zog Bilanz

Lich (dv). Die Einsätze der Freiwilligen Feuerwehr verwandeln sich immer mehr in technische Hilfeleistungen. Allein 23 Einsatzstellen waren es beim Sturm am 24. August, wie Wehrführer Markus Pompalla während der Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Nieder-Bessingen im Gerätehaus ausführte.

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Bei der Ehrung: Robert Schmidt (4. von links) ist 40 Jahre im Feuerwehrverein, und Ernst Balser (6. von links) hält den Brandschützern seit 65 Jahren die Treue. (Foto: dv)
Vier Mal wurden die Floriansjünger zu Verkehrsunfällen gerufen, Brandeinsätze gab es erfreulicherweise keine. Eine Katze auf dem Baum löste Gelächter aus, allerdings dafür gleich die Feuerwehr zu rufen, gelte es schon zu hinterfragen. Insgesamt waren es 39 Einsätze die 2011 gefahren wurden.

Im Januar entstand eine Nachwuchsgruppe, die »Bessinger Mini-Löscher«. In diesen Monat fiel auch die Wahl zur Feuerwehr des Monats für die jahrelange Jugendarbeit und überdurchschnittliche Eigenleistung beim Umbau des Gerätehauses. Mit einem Löschgruppenfahrzeug, von Langsdorf überstellt, erhielt die Wehr ihr erstes wasserführendes Fahrzeug. Ein Höhepunkt in 2011: die Einweihung des Gerätehauses.

In der Weiterbildung waren 21 Ausbildungseinheiten angesetzt gewesen, durchschnittlich von neun Personen besucht. Insgesamt zählen die Nieder-Bessinger 20 männliche und acht weibliche Einsatzkräfte. Neun Lehrgänge wurden besucht. Nach Ableistung des Grundlehrgangs beförderte der Wehrführer Pompalla gemeinsam mit Stadtbrandinspektor Marco Römer und dessen Stellvertreter Holger Merle Katrin Bechthold und Laura Weber zu Feuerwehrfrauen.

Der Bericht der Jugendfeuerwehr wurde von Lena Kestawitz vorgetragen. Sie bedauerte einen Rückgang des Interesses und mahnte zur Werbung für die Jugendfeuerwehr. Neun technische Übungen und Freizeitgestaltung hatten auf dem Programm gestanden. Sehr aktiv war Mark Kercher mit den Minis gewesen. Brandschutzerziehung und Löschübungen der 190 Ausbildungsstunden hatten angestanden. 113 Stunden stand die Freizeit im Mittelpunkt.

Ausführlich war der Bericht von Thorsten Vekens über die CTIF-Wettkampfgruppen. Beim ersten von zehn Starts in der Reihe des Deutschlandpokals wurden unter 140 auch internationalen Teilnehmern ein zweiter und ein 20. Platz errungen. Am Ende war es in der Serie des Deutschlandpokals Rang sechs. Ein Höhepunkt war der 3. Platz der Frauengruppe bei der hessischen Qualifikation zur Deutschen Meisterschaft 2012 in Cottbus, die damit erreicht wurde. Zur Zeit besteht die Wettkampabteilung aus 20 Mitgliedern, davon elf1 Frauen. Neben den regulären Übungen wurden 42 als Vorbereitung für Wettkämpfe absolviert.



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Artikel vom 05.02.2012 - 19.28 Uhr
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