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Gut 60 Akteure reisen mit »Peter Pan« nach Nimmerland

Artikel vom 11.02.2011 - 22.00 Uhr

Gut 60 Akteure reisen mit »Peter Pan« nach Nimmerland

Lich/Grünberg (gbp). Vor zwei Jahren entführten sie mit »Simba - König der Löwen« nach Afrika, nun geht es mit »Peter Pan« auf die Reise nach Nimmerland: Das Theater Traumstern spielt in Zusammenarbeit mit künstLich e.V. und der Gesamtschule Hungen »Peter Pan - Fliege deinen Traum«.

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Vorbereitungen für »Peter Pan«: 60 Akteure zwischen vier und 28 Jahren probten in Grünberg
Am 5. Mai wird die mitreißende, packende, poetische und pointenreiche Musical-Version von Christian Berg und Konstantin Wecker im Licher »Traumstern« Premiere feiern. Auch der Jugendchor »Songlines« von der Musikschule Lich und die dreiköpfige Band »Pan.K-Stelle« werden mit dem jungen Ensemble auf der Bühne stehen.

Rund um den »harten Kern« aus der »Simba«-Produktion haben Daniel Komma und Sebastian Hartings das Ensemble ausgeweitet: Gut 60 Bühnenakteure zwischen vier und 28 Jahren - Grundschüler, Schüler aus allen Klassenstufen und Studenten - erzählen von Peter Pan, dem Jungen, der nicht erwachsen werden will, und seinen verlorenen Jungs, von der frechen Fee Tinkerbell, von Wendy und ihren Brüdern, Tigerlilly und den Indianern, dem fiesen Käpt'n Hook und seinen Piraten. Nachdem bereits zahlreiche Einzelproben stattgefunden haben, trafen sich am vergangenen Wochenende alle in der AWO-Jugendfreizeitstätte in Grünberg zur intensiven gemeinsamen Probenarbeit, die ersten kompletten Durchläufe standen an, es geht an den »Feinschliff«: Kleine Elfen schwirren umher zur Musik von Patrick Dörhöfer, die Fee Tinkerbell und Wendy liefern sich einen herrlichen kleinen »Zickenkrieg« und Indianertrommeln erklingen zu »Mani wastete yo« (Glück auf Deinem Weg).

»Eine schöne Atmosphäre« findet Sebastian Harting. Die Großen kümmern sich um die Kleinen, auch die Eltern sind mit eingebunden, sie helfen mit, bringen Kuchen vorbei. Mit einem so breit gefächerten Altersspektrum zu arbeiten, Große und Kleine zu integrieren, ist eine neue Aufgabe. »Die Proben laufen gut«, sagt Daniel Komma zufrieden »Wir sind auf einem guten Weg«.

Warum »Peter Pan«? »Nach «Simba» hatten wir Lust noch einmal ein Familienmusical zu machen«, erzählt der Regisseur. Sebastian Hartings war anfangs skeptisch. »Das ist immer so«, erzählt er. »Daniel ist begeistert, und ich sage erst einmal nein«.



Eigene Schul-AG für die Technik



Nach einigem Pro und Kontra fiel dann die Entscheidung für Peter Pan. »Es gab nicht so viele geeignete Stücke, und die Wecker-Inszenierung hat uns gut gefallen«. Technisch verspricht die Aufführung etwas aufwändiger zu werden als »Simba,« erstmals beschäftigt sich eine eigene Schul-AG mit der Technik.



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