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Für zehn Euro Bestes aus Hessen zaubern

Artikel vom 17.05.2009 - 15.07 Uhr

Für zehn Euro Bestes aus Hessen zaubern

Lich/Königstein (pm). Es ist wieder »Eisvogel«-Zeit: Hessens Profi-Köche können ab sofort ihre Menürezepte für den Licher Eisvogel-Pokal einsenden. Zum Bewerbungsstart für den Kochwettbewerb nahm dieser Tage Vorjahressieger Johannes Goll teil - und zwar am eigenen Arbeitsplatz, in der Villa Rothschild im Rothschildpark.
»Eisvogel«-Menüs müssen aus hessischen Zutaten sein und dürfen im Einkauf nicht mehr als zehn Euro kosten.	(Archivfoto)
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»Eisvogel«-Menüs müssen aus hessischen Zutaten sein und dürfen im Einkauf nicht mehr als zehn Euro kosten. (Archivfoto)
»Künftig sollen sich auch die gastronomischen Betriebe, aus denen die jeweils bestplatzierten Köche kommen, in Verbindung mit dem Kochwettbewerb präsentieren können«, erklärte Sibylle Trautmann, Leiterin der Licher Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, in Königstein/Taunus. Goll rückt bei der »Eisvogel«-Neuauflage, die im November entschieden wird, ebenso in die Jury auf wie die Zweit- und Drittplatzierten.

»Wir freuen uns, dass uns Henning Reichel, der Generalmanager des Kempinski-Hotels Falkenstein und der Villa Rothschild, eingeladen hat und auf diese Weise den Wettbewerb unterstützt«, sagte Julius Wagner namens der Kooperation »Hessen à la carte«, die das Kochturnier ausschreibt. Wagner ist neuer Hauptgeschäftsführer der Dehoga Hessen und übernahm diese Funktion von Clauss Tiemeyer, der vor kurzem in den Ruhestand ging. »Die Köche, die sich um den ›Eisvogel‹-Pokal bewerben möchten, brauchen den Rückhalt durch Betriebsleiter und Küchenchefs. Gemeinsam tragen alle Beteiligten dazu bei, die kulinarische Vielfalt zu fördern und darüber hinaus die allgemeine Wertschätzung regional erzeugter Lebensmittel zu steigern.«

Das schlossähnliche Anwesen in Königstein, erbaut gegen Ende des 19. Jahrhunderts für den Bankier Wilhelm Carl von Rothschild, gibt nicht die gastronomische Kategorie für die Teilnehmer am Kochturnier vor. Denn bewerben können sich ab sofort Köchinnen und Köche mit mindestens drei Jahren Berufserfahrung aus allen hessischen Gastronomiebetrieben, seien es Großküchen, traditionelle Landgasthöfe, Caterer, Szenelokale oder Sterne-Restaurants. Bedingung für ihre Rezept-Ideen: nur Hauptzutaten aus Hessen. Und die Menüs aus vier Gängen dürfen im Einkauf nicht mehr als zehn Euro kosten.

Die Bewerbungsunterlagen gibt es bei der Kooperation »Hessen à la carte«, Auguste-Viktoria-Straße 6 in 65185 Wiesbaden, Tel. 0611.99 201-13, und im Internet bei www.hessen-alacarte.de in der Rubrik Aktuelles. Einsendeschluss ist der 1. September. Für den Wettbewerb am 6. November in der Marburger Hotel- und Touristikfachschule wählt die Jury unter der Leitung von Konrad Debelius (»Zur Burgruine Frauenberg«, Ebsdorfergrund) aus den anonymisierten Unterlagen die Teilnehmer aus. Tipp des Siegers für die Zusammenstellung des Menüs: alte Kochbücher studieren und Großmütter fragen!

Am Wettbewerbstag bewerten die Juroren die Leistung der acht Köche, während sich im Restaurant der Fachschule 60 geladene Gäste mit den Gaumenfreuden aus Hessen verwöhnen lassen dürfen. Unter ihnen wird auch wieder ein Gewinner der Aktion »Den Profis über die Schulter schaun« (Teilnahmekarten im Restaurantführer »Hessen à la carte«).

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