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Festakt "35 Jahre Städtepartnerschaft Lich/Dieulefit"

Artikel vom 09.05.2010 - 19.49 Uhr

Festakt "35 Jahre Städtepartnerschaft Lich/Dieulefit"

Lich (mlu). Die Stimmung war sehr feierlich, als sich der ganze Saal erhob, während das Eberstädter Blasorchester auf der mit Flaggen dekorierten Bühne des Bürgerhauses in Lich die Europahymne anstimmte. Kurz zuvor hatten Bürgermeister Bernd Klein und Christine Priotto, Bürgermeisterin der Stadt Dieulefit, die Urkunden anlässlich der »Rückverschwisterung« unterzeichnet. Seit 35 Jahren existiert mittlerweile die Städtepartnerschaft zwischen Lich und dem französischen Dieulefit, und viele persönliche Freundschaften hat sie geschaffen.
Zur Feier des Jubiläums der Partnerschaft mit Dieulefit waren auch Gäste aus den anderen mit Lich verschwisterten Städten ins Ob
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Zur Feier des Jubiläums der Partnerschaft mit Dieulefit waren auch Gäste aus den anderen mit Lich verschwisterten Städten ins Oberhessische gekommen. Zur Eröffnung des Historischen Marktes am Samstag präsentierten sie sich in »typischer Landestracht«, das Foto zeigt rechts neben Bürgermeister Klein (bereits im zum Markt passenden »Outfit«) Astrid Karlsson-Björkman (Bürgermeisterin von Vänersborg) sowie Mouelay Mehdie (Bürgermeister von Tata).
In seiner zweisprachig gehaltenen Ansprache dankte Klein den jeweiligen Partnerschaftsvereinen für ihr langjähriges Engagement, das es auch den jungen Menschen beider Städte durch Schüleraustausche ermögliche, die Kultur jenseits des Rheins kennenzulernen. Der Bürgermeister erinnerte sich an die »Gastfreundschaft und Zuneigung«, die die Licher Delegation im letzten Jahre bei ihrem Besuch in Dieulefit, südwestlich von Bourdeaux gelegen, erfahren habe, als das 35-jährige Jubiläum erstmals gefeiert wurde.

Gruß- und Dankesworte richtete er auch an die ebenfalls anwesenden Delegationsvertreter der übrigen Partnerstädte von Lich, Astrid Karlsson-Björkman, Bürgermeisterin der schwedischen Stadt Vänersborg, Mouelay Mehdie, Bürgermeister der marokkanischen Stadt Tata, und Janos Szoni sowie Esther Kothy, die Vorsitzenden des Patnerschaftsvereins der ungarischen Stadt Budakeszi. Nicht zuletzt der Historische Markt hatte sie alle nach Lich geführt.

Priotto dankte den Lichern für einen »herzlichen und gemütlichen Empfang.« Der Hoffnung, dass sich in Zeiten des vereinten Europas die Freundschaft der beiden Städte fortsetzen werde und dass man gemeinsam nun den Kontakt zu anderen Freunden intensivieren werde, brachte die Bürgermeisterin zum Ausdruck, als sie ihrer Einladung an die schwedische Delegation beinah flirtend den Satz folgen ließ: »Und auch wir würden sehr gerne einmal zu euch kommen.«

Priotto bewegt: Als Kind schon an diesem Ort

In ihrer Heiterkeit bekannte sie aber auch, dass es ein emotional »sehr bewegender« Moment für sie sei, hier zum ersten Mal als Bürgermeisterin ihrer Stadt eine Rede zu halten, insofern ihr - als Teilnehmerin an einem Austausch - der Saal des Licher Bürgerhauses schon als Kind vertraut gewesen sei.

Nathalie Richard, die Vorsitzende des französischen Partnerschaftskomitees, erinnerte an die Bürgermeister Jean Jouve und Konrad Hannes, die den Bund 1974 geschlossen hatten. Als Ergänzung zu dem von Klein bereits erwähnten Schüleraustausch verwies sie auf die engen Kontakte, die auch im musikalischen und sportlichen Bereich bestehen. So werden etwa im Juni diesen Jahres 15 Jugendspieler und 15 Erwachsene nach Dieuelfit reisen, um an einem Fussballturnier teilzunehmen. Sie selbst habe Lich erstmals durch ein Basketballspiel gegen die Licher Mannschaft 1985 kennengelernt und sei seitdem fast ein Dutzend mal in dem oberhessischen Städtchen gewesen.



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Artikel vom 09.05.2010 - 19.49 Uhr
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