Lich (us). Bei dieser Beerdigung darf gelacht und gestaunt werden: »Drei Zauberer und ein Todesfall« heißt die rabenschwarze Komödie, die am Donnerstag, 18. März, im »Traumstern« über die Bühne geht. Die drei Zauberkünstler Boretti, Dirk Omlor und Richard Anderson haben das besondere Konzept - eine Zaubershow mit durchgängiger Handlung - in dreijähriger Zusammenarbeit entwickelt und seit der Premiere 2008 ausnahmslos positive Resonanz erhalten.
Boretti, Dirk Omlor und Richard Anderson wollen am 18. März das Publikum der Licher Kulturtage vezaubern. »Drei Zauberer und ein Todesfall« heißt ihre Show.
Als Beitrag der Licher Brauerei ist das Stück jetzt im Rahmen der Kulturtage zu sehen.
Für ihr Konzept suchen die drei Zauberer noch immer nach einem griffigen Namen: »Es ist Zaubershow, Theater, Comedy, Drama...«, sagt Anderson, der im Stück den Präsidenten des »Magischen Zirkus« verkörpert. Die Rahmenhandlung ist schnell erzählt: Drei Zauberer treffen bei der Trauerfeier des verstorbenen Magiers Paul Bamra aufeinander. Neben dem Präsidenten sind es der »Kofferträger« und der langjährige Schüler des Verblichenen. Gut eineinhalb Stunden lang geht es dann um Rivalität und Macht, Saarländer und Sachsen, Wahrheit und Wunder. Dabei wird permanent gezaubert - und Vorsicht: Das Publikum darf (?) mitmachen!
Anderson, Boretti und Omlor kennen sich seit vielen Jahren durch den »Magischen Zirkel«, die Vereinigung der Zauberkünstler. Irgendwann befanden sie: »Man müsste mal was gemeinsam machen«. In dreitägiger Klausur entwickelten sie das Konzept für »Drei Zauberer und ein Todesfall«. Anschließend brauchten sie noch einmal drei Jahre, um die Show bis ins Detail auszutüfteln. Denn was auf der Bühne so leicht daher kommt, ist, wie Dirk Omlor berichtete, minutiöse Arbeit. Die Texte müssen exakt abgestimmt und die Requisiten akribisch vorbereitet sein, damit die Tricks während der Vorstellung reibungslos klappen. Abgesehen von ihrem zauberischen Können brauchen die drei Protagonisten für ihren Auftritt nicht viel: Technik, Requisiten und alle drei Akteure passen zusammen locker in einen Pkw. »Minimaler Aufwand, maximales Erlebnis«, kommentiert Anderson. Das Stück bediene viele Interessen: »Wen die Zauberei kalt lässt, der kommt bei der Comedy auf seine Kosten - und umgekehrt.«
Der Kontakt zur Licher Brauerei lief über Dirk Omlor, den einzigen der drei Zauberer, der auch einem bürgerlichen Beruf nachgeht: Er ist Fachjournalist. Irgendwann einmal hatte er »Licher«-Pressesprecherin Sibylle Trautmann von der Show erzählt. Als dann für die Licher Kulturtage das Motto »ÜberLebensKunst« ausgewählt wurde, erinnerte die sich an die drei Magier und den Todesfall und fand: »Das passt genau!« Ein besonderes Dankeschön richtet sie ans Kino »Traumstern«, das seinen Saal für diese Veranstaltung zur Verfügung stellt.
Karten für »Drei Zauberer und ein Todesfall« kosten zwölf Euro (ermäßigt: zehn Euro). Sie können telefonisch im Kino »Traumstern« unter 06404/3810 oder online über die Homepage www.kultur.lich.de vorbestellt werden.