"Natur, Kultur, Tradition" - drei Attribute, die gut zu Laubach passen.
Am Westrand des Vogelsbergs gelegen, besteht ein Großteil des
Luftkurortes aus Wald: Rund die Hälfte der mit 10 000 Hektar
flächengrößten Gemeinde des Kreises Gießen sind Mischwald, und der ist
durchzogen von einem ausgedehnten Wanderwegenetz in einer Ausdehnung
von rund 150 Kilometern. Laubach ist seit jeher die Kreisgemeinde mit
den meisten Touristen (jährlich rund 70 000 Übernachtungen).
Der Fremdenverkehr ist denn auch ein Entwicklungsschwerpunkt. Die Stadtväter haben - in Ergänzung baulicher Sehenswürdigkeiten wie dem Laubacher Schloss mit seiner berühmten Privatbibliothek - ein breitgefächerten kulturelles Angebot geschaffen: Markenzeichen Laubachs sind das Orgel- und Bluesfestival mit alljährlich vielen tausend Besuchern. Attraktionen für Touristen sind ferner der Kurpark samt historischem Eiskeller, das Heimatmuseum (derzeit wegen Renovierung geschlossen), das Münch-Motorenmuseum, das Ofen- und Spenglereimuseum sowie die zahlreichen Fachwerkbauten in der Altstadt mit ihren idyllischen Winkeln und Gässchen.
Laubach verfügt über eine intakte soziale Infrastruktur mit ambitionierten Projekten im Sinne einer "familienfreundlichen Stadt" ("Mehr-Generationenhaus"), mit Sport- und Freizeitanlagen, genannt seien nur Frei- und Hallenbad, mit Grund- und weiterführenden Schulen. Die Stadt ist aber auch bedeutender Wirtschaftsstandort im Landkreis, selbst weltweit tätige Industrieunternehmen wie Dexion und Römheld haben hier ihren Sitz.
Urkundlich erstmals erwähnt wurde Laubach 786, anno 1405 wurde es erstmals als Stadt bezeichnet. Seit 1972 gehören Freienseen, Gonterskirchen, Münster, Lauter, Altenhain, Röthges, Ruppertsburg und Wetterfeld zur Großgemeinde Laubach, in der heute rund 10 500 Menschen leben.