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Leuchtender Besucherrekord beim Lichterfest in Laubach

Artikel vom 06.08.2012 - 10.00 Uhr

Leuchtender Besucherrekord beim Lichterfest in Laubach

Laubach (tie). »Wahnsinn, einfach nur Wahnsinn« – so beschrieb der Vorsitzende der Vereinsgemeinschaft Laubach, Horst Lang, das Jubiläums-Lichterfest am Samstagabend im Schlosspark.

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Lichterfest Laubach Foto: tie
»Wir haben noch keine Zahlen, es war aber sicher das bestbesuchte Lichterfest aller Zeiten – und eins der schönsten, gelungensten ebenfalls«, freute sich Lang auch für die Mitgliedsvereine und die Besucher, die das 40-jährige Bestehen des Laubacher Lichterfestes zu einem Erlebnis machten. Tatsächlich strömten die Besucher bereits kurz nach Kassenöffnung um 18 Uhr in den Schlosspark, um sich die vielfältigen Angebote anzuschauen und zu anzuhören.

Mit den – mittlerweile fast zum Lichterfest gehörenden – Mark Gillespie (ovales Foto) und Tom Drost, der Gießener Newcomer-Band »Reezee« um Frontfrau Marisa Adams, den Jungs von »Stau-Raum« und »Aera07«, aber auch mit dem Jugendmusikverein, dem Fanfarenzug und dem Musikverein Laubach gab es Angebote für jeden Geschmack. Die Sambagruppe »Vamo sambar« sorgte für exotische Rhythmen, bei den »Speedminton-Gekkos« aus Freienseen gab es rasante Spiele beim »Blackminton« zu bestaunen.

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Lichterfest Laubach Foto: tie
Die Vereine hatten wieder in stundenlanger Vorbereitung und akribischer Arbeit ihre kreativen Lichtermotive gelegt und vor Sonnenuntergang entzündet. Diesmal begleitete ein Kamerateam der Hessenschau einige Kinder des Fanfarenzugs bei ihren Lichtermotiven und zeigte, wie viel Engagement dahinter steckt, den Schlosspark in ein Lichtermeer zu verwandeln. Diesen Einsatz zeigte nicht nur der Fanfarenzug, sondern alle teilnehmenden Vereine, knapp 40 an der Zahl – sie illuminierten den Park sehr stimmungsvoll. »Nicht zuletzt hat natürlich das Wetter einhundertprozentig gepasst: Das haben wir nach dem letzten Jahr, als das Lichterfest wegen Starkregens ausfiel, auch verdient«, freute sich Lang. Das Vergnügen lag nicht nur auf Veranstalterseite, denn auch die Besucher im Schlosspark genossen sichtlich die Angebote, das Wetter und die Atmosphäre.

Preise verliehen

 

Auch Landrätin Anita Schneider war nach Laubach gekommen. Sie zeigte sich begeistert über die Entwicklung, die das Lichterfest aus ganz kleinen Anfängen genommen hat, und hob die Beteiligung und die ehrenamtliche Arbeit der Vereine hervor, ohne deren Einsatz solch eine Entwicklung nicht möglich gewesen wäre. Bürgermeister Peter Klug freute sich über das »Kaiser-Wetter« und zeigte sich stolz, mit dem Lichterfest eine Veranstaltung in Laubach zu haben, die weit über die Stadtgrenzen hinaus strahle und Gäste in die ehemalige Residenzstadt ziehe. Mark Gillespie und Tom Drost spielten auf ihre einmalige, das Publikum mit einbeziehende Weise am Rosenrondell, das Karl Georg Graf zu Solms-Laubach kurzfristig der Vereinsgemeinschaft zur Verfügung gestellt hatte. Die Teich-lllumination der Freiwilligen Feuerwehr tauchte den Park in ein fast mysthisches Licht und trug zur zauberhaften Atmosphäre im Park bei. Besonders in der »blauen Stunde«, wenn die Sonne schließlich restlos verschwindet, bietet der Park Lichtreflexe und Sinneseindrücke, die begeistern. An der Bühne am Schwanenteich ging es dann bei Dunkelheit mit einem Bodenfeuerwerk los, auf das bald die ersten »Aaahs« und »Ooohs« folgten. Beim anschließenden Höhen-Feuerwerk, das etwa 25 Minuten dauerte, war der Park dann dicht mit Tausenden Menschen bevölkert, die sich dieses Schauspiel nicht entgehen ließen.

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Lichterfest Laubach Foto: tie
Bereits zuvor waren an der Schlossparkbühne die Gewinner des Lichtermotive-Wettbewerbs gekürt worden. Horst Lang und der Sprecher der Jury, der Vorsitzende des Film- und Fotoclubs Laubach Bernd Schwarz, verkündeten das Ergebnis: Den ersten Preis errang der Förderverein Schwimmbäder vor dem Vogelsberger Höhenclub und dem Karnevalverein Laubach. Lang und Schwarz erwähnten, dass die Entscheidungsfindung bei einer solchen Fülle von guten Motiven nicht einfach gewesen sei und viele Entscheidungen nur knapp ausgefallen seien.

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Artikel vom 06.08.2012 - 10.00 Uhr
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Leserkommentare
(09.08.2012 01:21)
smoop
Das Siegermotiv...
...hat Ute Wetzel gestaltet - sollte man nicht unerwähnt lassen ,-)
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