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Laubachs Stadtverordnete haben kalte Füße bekommen

Artikel vom 23.12.2011 - 15.29 Uhr

Laubachs Stadtverordnete haben kalte Füße bekommen

Laubach (tb). Die Sitzungen von Laubachs Stadtverordneten finden künftig wieder – im Winterhalbjahr zumindest – im Rathaus statt. Nicht mehr in den Bürgerhäusern, auf den Dörfern. Entsprechender Antrag von Michael Sussmann (FW) fand in der jüngsten Parlamentssitzung in Münster eine breite Mehrheit.

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Laubachs Stadtverordnete haben kalte Füße bekommen: Nach einer frostigen Sitzung im Bürgerhaus Röthegs fassten sie mit breiter Mehrheit den Beschluss, nurmehr im wohlig warmen Rathaus zusammenzutreten.
»So kalte Füße? wie neulich in Röthges hatte ich noch nie«, begründete Sussmann – der Stadtverordnete ist im »Nebenberuf« bekanntlich Laubachs höchster Feuerwehrmann – seinen Kampf gegen unterkühlte Sitzungsverläufe. Die eisige Erfahrung in Röthges reichte ihm. Zum Hintergrund: 2009 hatten die an sich kältegewohnten Kommunalpolitiker – Laubach liegt an der Westflanke des Vogelsbergs! – dem Rathaussaal den Rücken gekehrt. Die Heizkosten der ehemaligen Aula (224 Euro/Stunde bzw. 6000 Euro per anno) erschienen zu hoch. Die wenigen anderen Nutzer, etwa

KVL-Tanzgruppen, kommen ohne wohlige Wärme aus. Daher also die Ausweichbewegung der Politik in die häufiger genutzten Bürgerhäuser auf den Dörfern; begründet auch mit größerer Bürgernähe. Dass die Einsparung aus der bewussten Saalabkühlung (28 000 statt 31 000 Euro per anno) von den gestiegenen Gaspreisen »aufgefressen« werde, bemerkte dazu freilich Rathauschef Peter Klug. Vereine würden aus Bürgerhäusern verdrängt, der für die Sitzung in Röthges errechnete Aufwand von 521,34 Euro allein fürs Personal (freilich ist der auch beim Rathaussaal nicht gratis) die Red.) gleiche die Einsparung an Energiekosten aus, hielt dem Hans Gontrum (»BfL«) entgegen. Vor allem aber wegen einer offenbar extremen Auskühlung unterstützte der »Bürger für Laubach« die Rückkehr in selbige: »Mir sin’ in Röthges fast die Füß’ abgefror’n!«

Per Handaufheben ward’s daher so beschlossen, einzig die Grünen stimmten mit Nein.

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Artikel vom 23.12.2011 - 15.29 Uhr
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