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Laubachs Bürgermeister Klug in der Hand der Narren

Artikel vom 24.01.2012 - 17.16 Uhr

Laubachs Bürgermeister Klug in der Hand der Narren

Laubach (mlu). »Rededuell« und »beißende Schwäne« - wie in der Presse angekündigt - waren Laubachs »Ex-Bürgermeister« Peter Klug beim Sturm aufs Rathaus zu langweilig. Zu einem Schießduell forderte der als Sheriff verkleidete Verwaltungschef Seine Tollität Prinz Johannes I. stattdessen heraus.

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Gefesselt – für alle Zeit? Nein, nur bis Aschermittwoch halten Laubachs Narren ihren Bürgermeister gefangen.
Unter Fanfarenstößen rückte der Karnevalsverein Laubach, erstmals ohne die Unterstützung der personell geschwächten Pfadfinder, auf das Rathaus zu, um die Regierung bis Aschermittwoch abzulösen.

Beim angekündigten Waffengang hatte der kühne Klug, trotz seines beeindruckenden Kostüms (»die Handschellen habe ich während meiner Ausbildung im Frankfurter Ordnungsamt geklaut«) eindeutig das Nachsehen: Während Prinz Johannes vom Hellenberg schon beim ersten Schuss mit verbundenen Augen direkt ins Schwarze traf, verfehlte Sheriff Klug nicht nur die Zielscheibe: Er traf glatt sein eigenes Personal, was geradezu einer Selbstentmachtung gleichkam.

Ohne Widerrede überreichte Klug nun Rathausschlüssel und Stadtkasse an das kleine Prinzenpaar (ein Großes hat Laubach dieses Jahr nicht), um daraufhin gefesselt aus seinem Büro abgeführt zu werden. Das närrische Geschehen setzte sich noch eine ganze Weile fort, zunächst beim Sektempfang im Foyer, auch beim Kräppelkaffee im Schlosshotel zum Bunten Hund.

(Foto: mlu)

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Artikel vom 24.01.2012 - 17.16 Uhr
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