Im Vorjahr sechs Ernstfälle für die Feuerwehr Ruppertsburg
Laubach (gjo). In der Jahreshauptversammlung der Feuerwehr Ruppertsburg sah Vorsitzender Vlado Domladovac das abgelaufene Vereinsjahr als ein »Jahr der Feste« an. Neben dem Kreisfeuerwehrtag besuchte man weitere sechs Jubiläen. Der Grilltag fand guten Anklang, ebenso das »Spretzehausfest« mit Informationen zum Brandschutz.
Ehrungen bei der FFW Ruppertsburg (Foto: gjo)
Am Ortspokalschießen nahm die Feuerwehr mit drei Mannschaften teil. Hohe Investitionen, so weiter Domladovac, erforderte die Ersatzanschaffung des Mannschaft-Transportwagens.
Dieses Geld sei jedoch gut angelegt, da der MTW für Einsätze und für die Jugendarbeit unbedingt benötigt werde, betonte Domladovac.
Der Jahresbericht des Wehrführers Udo Kühn zeigte, dass die Wehr durch Fortbildung ihren Ausbildungsstand weiter auf hohem Niveau hält. An fünf Lehrgängen nahmen vier Kameraden teil, die bis zu drei Ausbildungen erfolgreich abschlossen. Kühn stellte die Anschaffung des MTW lobend heraus. Ihre Einsatzfähigkeit bewies die Wehr bei zwei Brand- und zwei Hochwassereinsätzen. Die Aktiven leisteten insgesamt 720 Stunden für Ausbildung, 120 Stunden bei Einsätzen und rund 100 für sonstige Arbeiten.
Jugendwart Holger Parr erwähnte die Erfolge beim Stadtpokal (Platz 1 für Minis und Jugendwehr). Parr forderte zur Teilnahme an der Nachtwanderung in Gonterskirchen auf, um den Pokal zurückzuholen. Etwa 100 Übungsstunden und - bei den Betreuern - 60 Stunden zur Weiterbildung kamen zusammen. Die Mitgliederbestand sei mit zehn Kindern bei der Jugendfeuerwehr und acht bei den Minis weiter stabil. Jugendwart Parr wird von Heike und Udo Kühn, Sebastian Lind und Johannes Kühn unterstützt.
MTW schlägt sich im Kassenbestand nieder
Die hohen Kosten des MTW schlugen sich im Kassenbericht des Rechners Adolf Lehr nieder. Die Rücklage erwies sich als gute Vorsorge. Kassenprüfer Gunda Hundeborn und Heiko Schyboll stellten eine ordnungsgemäße Kasssenführung fest, der Vorstand wurde einstimmig entlastet. Neue Kassenprüfer sind Dennis Domladovac und Andreas Koch, Ersatz: Wilfried Lind.
Uwe Gruber, Armin Heil, Jürgen Kozy und Hartmut Wörner wurden für 25 Jahre, Werner Diehl, Dieter Kraushaar und Franz Schmidtmeister für 50 Jahre Mitgliedschaft geehrt. Von den Aktiven erhielten Sebastian Lind und Heiko Schyboll für zehn Jahre die Bronzene, Torsten Diehl und Holger Parr für 20 Jahre die Silberne, Andreas Koch für 30 Jahre die Goldene Nadel.