Feuerwehr: Suchen Lösung im Streit um Kommandowagen
Wie es dann heißt, habe sich Bürgermeister Peter Klug, Dienstvorgesetzter der Feuerwehren, »froh gezeigt, dass es in Laubach Menschen gibt, die mit kreativen Ideen versuchen, konstruktiv eine Lösung des Problems zu finden. Zwar ist er Kraft Gesetz verpflichtet, dafür zu sorgen, dass die Feuerwehren ihren Aufgaben gemäß entsprechend ausgerüstet sind.« Dabei gebe es sicher Handlungsspielraum. Semmler: »Jedoch weiß er wie alle, die schon in Not waren, wie wichtig es ist, dass die Hilfe durch eine gut funktionierende Freiwillige Feuerwehr rund um die Uhr auch schnell in allen Stadtteilen zur Verfügung steht. Dafür ist ein KDW auf jeden Fall von Vorteil.«
Bürger sollen entscheiden, ob über 30 Jahre bewährtes Einsatzkonzept beibehalten wird
Der Vorsitzende kündigt im Weiteren an, das Fahrzeug (Ford »Focus« Kombi) werde nächste Woche der Öffentlichkeit vorgestellt. »Dann entscheiden nicht die Stadtverordneten, sondern die Bürger der Großgemeinde, ob auch in Zukunft ein seit über 30 Jahren bewährtes Einsatzkonzept in Laubach beibehalten wird. In Laubach war das Geld schon immer knapp, Bürger und Feuerwehr ersetzen dies schon immer durch Arbeit, Spenden und Engagement. Finden sich genügend Spender, ist das Fahrzeug finanziert. Wenn nicht, geht es nach drei Monaten an den Spender zurück. Es ist ohne Risiko für die Feuerwehr und die Stadt.
Die Verantwortlichen der Laubacher Feuerwehren, die Wehrführer und ihre Stellvertreter, der SBI und dessen Stellvertreter, bitten alle, die die Ersatzbeschaffung unterstützen, um eine Spende aufs Konto Nr. 11122 der FFW bei der Sparkasse Laubach-Hungen. Nach Abschluss der Aktion werde eine Bescheinigung ausgestellt, bei einem Scheitern werde das Geld zurückerstattet, heißt es abschließend.