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Feuerwehr Laubach: Rücktritt vom Rücktritt das Ziel

Artikel vom 30.08.2010 - 22.29 Uhr

Feuerwehr Laubach: Rücktritt vom Rücktritt das Ziel

Laubach (pm). »Es gibt noch keine Lösung der derzeitigen Führungsfragen bei der Kernstadt-Feuerwehr, aber der Dialog ist begonnen und weitere Schritte sind vereinbart.« Das berichtet Bürgermeister Klug (parteilos) als Ergebnis der Dienstversammlung der Einsatzabteilung der Laubacher Kernstadtwehr am Sonntag, die in seinem Beisein stattgefunden hat. In einer sehr sachlichen Atmosphäre habe man vereinbart, in den kommenden Wochen eine Lösung zu finden, da bereits ein Schreiben von Kreisbrandinspektor Binsch vorliegt, demzufolge die Führungsfragen bis zum 20. Oktober geklärt sein müssen, wie Peter Klug in der Pressemitteilung weiter schreibt.
Der Hintergrund ist bekannt: die angekündigten Rücktritte von drei Funktionsträgern der Freiwilligen Feuerwehr der Kernstadt in den letzten Tagen und Wochen, darunter von Oliver Neeb, dem seit etwa anderthalb Jahren amtierenden Wehrführer.

Weiter schreibt Klug: »Oberstes Ziel sollte es sein, jetzt innerhalb der Wehr und in Bezug auf die Stadt Laubach solche Rahmenbedingungen zu schaffen, dass alle drei der noch vergleichsweise jungen Führungskräfte bereit sind weiterzumachen, denn ihre Kompetenz ist unverzichtbar für die Wehr, sie gehören zu den Leistungsträgern.«

»Gründe innerhalb und außerhalb der Wehr«

Deutlich wurde laut Klug in der Dienstversammlung auch, dass die Gründe für die Reaktionen des Wehrführers und des Fahrzeug- wie Atemschutzgerätewarts sehr vielschichtig sind und sowohl innerhalb wie außerhalb der Wehr zu suchen sind (die AZ berichtete über Klagen Neebs über eine mangelnde Unterstützung durch die Politik, aber auch die Akiven).

»Alle Beteiligten machten aber klar, dass es aktuell nicht an Problemen mit Laubacher Mandatsträgern und dem Magistrat liegt«, betont Klug. Tenor aus der Versammlung sei vielmehr gewesen, dass die Zusammenarbeit seit der »Piepser-Rückgabe« Ende letzten Jahres und den Gesprächen etwas besser laufe.

BEP soll ab Oktober Stadtparlament vorliegen

Einig war man sich auch, dass nicht alle in der Presse erschienenen Artikel der sachlichen Auseinandersetzungen dienten und kontraproduktiv seien. Es schadet der Feuerwehr, wenn der Dialog nur über die Medien laufe. Weiter der Dienstherr der Laubacher Feuerwehren wörtlich: »Man bezog sich dabei auf Presseberichte der letzten Tage und kritisierte dabei scharf, dass von einzelnen politischen Fraktionen versucht werde, stets den Stadtbrandinspektor in ein negatives Licht zu rücken.«

Er habe klarmachen können, dass es aufgrund des erst so spät genehmigten Haushalts 2010 zu Verzögerungen bei bestimmten Beschaffungen gekommen sei.

»Noch nicht alle Türen zugeschlagen«



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Artikel vom 30.08.2010 - 22.29 Uhr
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