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28.08.2010 - 15.10 Uhr
Bürgermeister: »Brandschutz in Laubach ist gesichert«
Laubach (pm). »Der Brandschutz in der Kernstadt und der Großgemeinde ist auch nach den Rücktrittsankündigungen verschiedener Funktionsträger der Feuerwehr nach wie vor gewährleistet.« Das macht Laubachs Bürgermeister Peter Klug (parteilos) eingangs einer Presseerklärung deutlich, um möglichen erneuten Verunsicherungen in der Bevölkerung entgegenzutreten.
Darin berichtet er außerdem, dass kurzfristig für Sonntag eine Dienstversammlung der Kernstadtwehr einberufen sei. Bei dieser werde er sich im intensiven Austausch mit der aktiven Mannschaft berichten lassen, wo es derzeit konkret intern und in der Kommunikation mit der Politik Probleme aus Sicht der Feuerwehrfrauen und -männer gebe.
»Hoffe, dass nach Vorlage des Bedarfs- und Entwicklungsplanes mehr Ruhe einkehrt«
Unmittelbar nach der Rücktrittsankündigung von Wehrführer Oliver Neeb habe er, Klug, zudem einen Gesprächstermin mit Stadtbrandinspektor Michael Sussmann und dem zuständigen Sachbearbeiter für Feuerwehren im Rathaus, Stephan Högel, zur Klärung der Situation anberaumt, das am Mittwoch stattgefunden habe. Darin habe man auch andere zentrale Dinge wie das Einbringen des Bedarfs- und Entwicklungsplanes in die städtischen Gremien besprochen. »Ich kann nur hoffen, dass danach, wenn alle Fakten künftiger Notwendigkeiten für Beschaffungen und Ausstattungen auf dem Tisch liegen, beraten und beschlossen sind, hier etwas mehr Ruhe einkehrt«, machte Klug deutlich.
»Die Feuerwehren tun ihren Dienst Tag und Nacht ohne einen einzigen Euro Lohn oder Gehalt, sie sind die ›preiswertesten‹ Mitarbeiter der Stadt Laubach. Mehr ehrenamtlicher Einsatz, bei Bedarf rund um die Uhr, geht nicht«, machte Klug deutlich. Alles, was sie zu Recht benötigten, sei eine angemessene Ausstattung an Technik und Schutzkleidung. Dafür stehe er als Bürgermeister und Dienstvorgesetzter der Feuerwehren auch voll und ganz hinter den über 200 Einsatzkräften in der Großgemeinde.
Funktionsträger wieder zurückzugewinnen?
Dass der Ärger zwischen Einsatzkräften, Führungskräften und Teilen der Laubacher Politik nun wieder entbrannt sei, bedauere er sehr und hoffe, am Sonntag dazu weitere Details von den Feuerwehrleuten zu erfahren, um im Idealfall auch die Funktionsträger wieder zurückzugewinnen, die ihren Rücktritt angekündigt hätten.