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Baugenehmigung für »DorfSchmiede« Freienseen

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Artikel vom 01.07.2014 - 15.15 Uhr

Baugenehmigung für »DorfSchmiede« Freienseen

Laubach (sf). Schwer was los in Freienseen: Anlass war das Dorffest am Samstagnachmittag, in das die Übergabe der Baugenehmigung für die »DorfSchmiede« durch Landrätin Anita Schneider eingebunden war. Die Moderation übernahm Projektentwickler Dennis Pucher.

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Gute Resonanz fand die Aktion »Steine für die DorfSchmiede«.
© Jutta Schuett-Frank
Der Gesangverein unter Otto Peter umrahmte das Fest ebenso wie die örtlichen Tanzgarden. Viel Beifall erhielt auch deren Trainerin Ute Brodt für ihren Verwandlungstanz.

Pucher erinnerte zunächst an die Bewilligung der Fördersumme von insgesamt 1,5 Mio. Euro vor Jahresfrist. Den Erhalt der Baugenehmigung bezeichnete er als »zweiten Meilenstein«, könne man doch jetzt mit der Umsetzung des Vorhabens »in die Vollen gehen«, nachdem bis dato nur vorbereitende Sanierungsmaßnahmen (Entkernen etc.) durchgeführt wurden. Die Ortskerne zu erhalten und zu beleben, wie es Landrätin Schneider einmal als Ziel formuliert habe, das sei eigentlich Grundgedanke der DorfSchmiede, schloss Pucher. Und dankte allen Freienseenern, seien sie doch an jedem Wochenende auf der Baustelle zugange.

Die Entscheidung des Stadtparlaments, das Projekt zu unterstützen (Stichwort: Millionen-Bürgschaft), sei richtig gewesen, betonte Bürgermeister Klug. Die »Strahlwirkung« der DorfSchmiede angesichts der Probleme im ländlichen Raum sei nicht hoch genug einzuschätzen. Treffend sei da das Motto der Initiatoren, »Leben und Sterben, wo man zu Hause ist.« Stolz zeigte sich der Rathauschef auf die Macher, die Unterstützer, Mitglieder und ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer. Klug abschließend: »Ich weiß, dass die DorfSchmiede ein Erfolg wird.« Klug freute sich schließlich auch darüber, dass Häbel mit ausreichend Arbeit eingedeckt sei, zumal sich das Projekt Nahwärme ja schon verfestige. Grund: »So kann er sich noch nicht mit der Ausgliederung von Freienseen aus Laubach beschäftigen.«

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Dorffest in Freienseen: Dr. Ulf Häbel (rechts), Initiator des Begegnungszentrums, begrüßt die Gäste. (Fotos: sf)
© Jutta Schuett-Frank
Wenn man mit offenen Augen durch den Vogelsberg fährt, so Propst Matthias Schmidt, sehe man verfallende Häuser, lückenhafte Neubaugebiete – und keine Kinder mehr auf der Gasse. Doch gebe es zum Glück Vorhaben, die über Nachbarschaftshilfe funktionieren, etwa wenn alte Läden zu Treffpunkten umgestaltet werden. All das seien Maßnahmen, »die Mut machen und zum Nachahmen ermuntern«.

Freienseen sei ein ganz besonderer Ort, immer wieder »stolpere man über das Seenbachtaldörfchen«, schickte die Landrätin ihrer Rede voraus. Mit der DorfSchmiede als generationverbindendes Projekt sei nun eine »ganz besondere Wegmarke gesetzt worden«. Meinte Schneider, und fügte hinzu: »Eine Gesellschaft lässt sich daran messen, wie sie mit alten Menschen umgeht.« Neben den 1,5 Mio. Euro Landesförderung gelte es die anderen Spender nicht zu vergessen. Auch der Landkreis habe sich für das Begegnungszentrum eingesetzt. Für Schneider ein »Leuchtturm, der auf breiten Schultern der Ehrenamtlichen getragen wird«.



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Artikel vom 01.07.2014 - 15.15 Uhr
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