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40 Jahre Lions-Club Laubach - 40 Jahre soziales Engagement

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Artikel vom 10.10.2012 - 10.28 Uhr

40 Jahre Lions-Club Laubach - 40 Jahre soziales Engagement

Laubach (dis). Mit einem Festakt im Laubacher Rathaussaal beging am Sonntag der Lions-Club Laubach sein 40-jähriges Bestehen. Redner würdigten das soziale Engagement der Mitglieder des Clubs mit seinem aktuellen Präsidenten Ulrich Zinn (Grünberg).

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Ehrungen bei den Lions (von links): Martin Ebert, Dieter Wenk, Gunther Pfeiffer, Fritz Roßbach, Ulrich Zinn, vorn Kurt Hentrich. (Foto: dis)
Im Beisein von Landrätin Anita Schneider, Laubachs Bürgermeister Peter Klug, Ehrenbürgermeister Alfred Funk und Vertretern befreundeter Charterclubs nahmen Lions-Präsident Ulrich Zinn und Distrikt-Governor Martin Ebert Ehrungen der Gründungsmitglieder vor. Dazu gehören Kurt Hentrich, Gunther Pfeiffer, Fritz Roßbach und Dieter Wenk, die von Zinn und Ebert in ihrem Wirken mit Worten und Urkunden gewürdigt wurden. Musikalisch begleitet wurde der Festakt von Johannes und Emanuel Herrendorf auf dem Klavier.

In seiner Begrüßung der zahlreichen Gäste ging Zinn noch einmal auf die Gründung ein, bei der 1972 der Lions Club Gießen die Patenschaft übernommen hatte. Er erinnerte an die Lions-Bewegung, die vor fast 100 Jahren in Illinois während des Ersten Weltkrieges ihren Ausgang nahm. Seit dieser Zeit strahle der soziale Auftrag in alle Welt, und auch in unsere Gesellschaft. Heute umfasse die weltweite Lions-Familie – von Alaska bis Neuseeland – 1,4 Millionen Mitglieder in nahezu 47 000 Clubs in über 200 Ländern. Dass die Clubs als größte nichtstaatliche Hilfsorganisation der Welt gelten, stellte der Präsident der Lions Laubach heraus. »Wir sind bestrebt, mit persönlichem Engagement und dem Einsammeln von Geld für eine Vielzahl von Projekten diese Welt ein Stück lebenswerter zu machen.« Das Lions-Emblem mit den zwei Löwenköpfen sei immer ein Symbol für Stärke und Entschlossenheit. Der eine Kopf blicke mit Stolz in die Vergangenheit und der andere mit Zuversicht nach vorne.

Zinn verwies schließlich auch auf die langjährige Partnerschaft der »Laubacher« mit dem Lions-Club in Rakkestad (Norwegen), in der Nähe von Oslo.

Vizepräsident Detlef Flaig betonte in seiner Rede, dass man im Lions-Club durch bürgerschaftliches Engagement der Gesellschaft und den Menschen einen Dienst erweise. Damit wolle man auch die negativen Auswirkungen des ständigen Wandels in der Gesellschaft abmildern und dort helfen und unterstützen, wo der Sozialstaat nicht mehr helfe. Parteipolitisch, konfessionell und weltanschaulich völlig neutral, achte man bei der Neuaufnahme von Mitgliedern auf die »menschliche Eignung«der Kandidaten und ihre Stellung im Leben.

Finanzielle Mittel kommen vor allem durch Spenden von Mitgliedern und Nichtmitgliedern oder werden durch Aktivitäten der Clubs erwirtschaftet. So sind Lions Laubach zum Beispiel mit Verkaufsständen beim Grünberger Gallusmarkt, dem Reiskirchener Weihnachtsmarkt oder dem Laubacher Schlossfest präsent. Die Erlöse fließen ohne jeden Abzug den Hilfsbedürftigen zu. Immer wieder wurden in der Vergangenheit Mittel für soziale Projekte in der heimischen Umgebung zu Verfügung gestellt. Unter anderem wurde in den letzten Jahren eine Spende über 14 000 Euro für die Elbe-Hochwasser-Geschädigten oder ein Zuschuss von 10 000 Euro zum Kauf eines Kühltransporters für die Hungener »Tafel« zu Verfügung gestellt. International beteiligt man sich gemeinsam mit Rakkestad an der Mitfinanzierung für einen Schulbau in Uganda.

»Für Region unschätzbarerVorteil«

Abschließend wies Flaig auf die Teilnahme am bundesweiten Lehrer-Seminar-Projekt »Lions Quest« hin, das die dringend gebotene »Förderung der Sozialkompetenz und Wertorientierung« junger Menschen im Alter von 15 bis 18 Jahren an den Schulen zum Ziel hat und deshalb zurecht den eher selbstredenden Namen »Erwachsen werden« trage.

In ihren Grußworten gingen Landrätin Anita Schneider und Bürgermeister Peter Klug noch einmal auf das bedeutsame Wirken des Clubs ein, das sich in unterschiedlichen sozialen Bereichen zeige. Für die Region sei dies ein unschätzbarer Vorteil. Nur in der Gemeinschaft und im Miteinander könne man somit auch für die Zukunft anstehende Probleme lösen.

Den Festakt nahmen schließlich Landrätin Schneider und Distrikt-Governor Ebert zum Anlass, sich in das Goldene Buch der Stadt Laubach ein zutragen.

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Artikel vom 10.10.2012 - 10.28 Uhr
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