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Wegeöffnung in Langgöns gefordert

Artikel vom 13.03.2010 - 11.00 Uhr

Wegeöffnung in Langgöns gefordert

Langgöns (sha). Mit einem Dringlichkeitsantrag haben die Vertreter der Langgönser Regierungskoalition aus Union, FDP und Grünen in der Gemeindevertretersitzung am Donnerstag die »umgehende Öffnung des Verbindungsweges zwischen der Bushaltestelle Niederhofen und der Grundschule« im Kernort Langgöns gefordert. Dr. Michael Buss (Grüne) begründete den Antrag mit einer potenziellen Gefährdung der Kinder auf ihrem Schulweg
.



Aufgrund der Bauarbeiten am Kunstrasenplatz sei dieser Fußweg zwischen Schule und Bushaltestelle bereits seit einem halben Jahr gesperrt und wegen der laufenden Bauarbeiten am benachbarten Bürgerhaus gehe von den dort an- und abfahrenden Baufahrzeugen eine Gefahr für die Kinder aus, so dass auch der Weg am Bürgerhaus vorbei keine Alternative für die Schülerinnen und Schüler darstelle. Deshalb forderte Buss, den Verbindungsweg wieder zu öffnen, da er »mit einem relativ kleinen Aufwand provisorisch wiederhergestellt« werden könnte, obwohl er sich gegenwärtig in einem »nicht ganz idealen Zustand« befinde.

Klaus Biallas: »Warum wurde nicht Gespräch mit dem TSV gesucht?«

In einer Stellungnahme äußerte der Vorsitzende des TSV Langgöns, Klaus Biallas, Verständnis für den Antrag zur Öffnung des Verbindungsweges, zeigte sich aber überrascht, dass die Leitung der Grundschule nicht das Gespräch mit dem TSV Langgöns gesucht habe. »Wieso habe ich erst aus der Presse von dieser Sache erfahren?«, fragte Biallas. Der in Rede stehende Verbindungsweg werde von den Mitgliedern des TSV in ehrenamtlicher Eigenleistung wiederhergestellt, durch den langen und harten Winter sei die Zeitplanung »zurückgeworfen worden«, erläuterte der Vorsitzende des TSV Langgöns.

In Bezug auf ein mögliches Provisorium auf dem Verbindungsweg vor Abschluss der Bauarbeiten gab Biallas zu bedenken, dass in einem solchen Fall eine erneute Baustelle notwendig werde, um dann später den provisorischen Zustand in einen endgültigen zu überführen. Mit Blick auf die Zusammenarbeit von Grundschule und TSV beispielsweise bei der Aktion »Bewegte Grundschule«, sagte Biallas, dass die ganze Angelegenheit »für die Kinder schnellstens, sachlich und gut über die Bühne gebracht« werden sollte.

Hans Noormann (Grüne) unterstrich, dass »möglichst schnell eine provisorische Lösung« herbeigeführt werden müsse, auch wenn dafür später eine neue Baustelle notwendig werde. Deshalb hoffe er auf eine Unterstützung des Antrags durch SPD und FWG.

Bauarbeiten werden schätzungsweise in drei Wochen erledigt sein



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Artikel vom 13.03.2010 - 11.00 Uhr
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