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Schnelles Internet für Langgöns: Frist wird verlängert

Artikel vom 14.01.2012 - 15.00 Uhr

Schnelles Internet für Langgöns: Frist wird verlängert

Langgöns (hjp/agl). Die Einzahlungen auf das von der Gemeinde Langgöns eingerichtete Treuhandkonto zur Bürgerbeteiligung zum Ausbau der Breitbandversorgung in der Kerngemeinde hat zum Ende der Woche den Betrag von 15 000 Euro überschritten.

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Dies teilte Bürgermeister Horst Röhrig am Freitag auf Anfrage mit. »In der jetzt abgelaufenen Woche haben die Einzahlungen merklich angezogen,« so der Bürgermeister. Dennoch habe sich der Gemeindevorstand in seiner Sitzung am Donnerstagabend darauf verständigt, die bislang auf den 15. Januar festgesetzte Frist zur Einzahlung von Beträgen aus der Bürgerschaft um einen Monat zu verlängern. »Mit dieser Fristverlängerung sind wir guter Hoffnung, dass der von der Gemeindevertretung festgesetzte Bürgerbeitrag zusammen kommt,« sagte Röhrig.

Die Gemeindevertretung hatte beschlossen, die von der Kommune aufzubringenden rund 500 000 Euro zum Ausbau der Breitbandversorgung in der Kerngemeinde – vom Prinzip her nach Cleeberger und Espaer Vorbild – mit einer Bürgerbeteiligung in Höhe von insgesamt 120 000 Euro zu finanzieren. In der Vergangenheit waren allerdings diese Gelder nur spärlich geflossen.

Unter www.bittemehrbit.de heißt es zur Fristverlängerung: »Die geringe Resonanz – auch durch den ungünstigen Zeitpunkt – und zum Teil fehlende Informationen erfordern nicht nur mehr Zeit, sondern auch umfassendere Aufklärungsarbeit z.B. durch den Ortsbeirat, die Parteien und den Gewerbeverein.«

Die Initiative »Bitte mehr bit« hatte gemeinsam mit der Gemeinde und dem Ortsbeirat die Langgönser dazu aufgerufen, Bürgerbeiträge zu zahlen. Auf Anfrage sagte »Bitte mehr bit«-Initiator Stefan Baldus am Freitag, dass zwar in den vergangenen Tagen »ein bisschen was in Bewegung gekommen« sei. Die Tragweite des schnellen Internets sei jedoch vielen nicht bewusst. Baldus verwies auf die Zukunftschancen der Kinder durch bessere Möglichkeiten in der Bildung und auch auf die medizinische Versorgung, die auch an schnelles »Netz« geknüpft sei – ob man nun selbst das Internet nutze oder nicht. Der aktuelle Versorgungsstand in Sachen DSL sei »jenseits von gut und böse«. Zur Fristverlängerung sagte Baldus: »In den vier Wochen muss noch enorm was passieren.«

Unterdessen hat auch der Ortsbezirk der Sozialdemokraten die Bewohner von Langgöns aufgerufen, sich am Bürgerbeitrag zu beteiligen. »Das schnelle Internet ist Bestandteil einer modernen Infrastruktur,« so Ortsbezirksvorsitzende Renate Müll. Um die Attraktivität des Ortsteils mit seiner Verkehrsanbindung und seiner Qualitäten in der Nahversorgung aufrecht zu erhalten, müsse sowohl im alten Dorfkern, als auch in den Neubaugebieten die bisher nur unterdurchschnittliche DSL-Geschwindigkeit an den technischen Standard angeglichen werden. Unterstützer von»Bitte mehr bit« sind zudem beispielsweise CDU, FDP, Grüne und Unternehmen. (Foto: Archiv)

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Artikel vom 14.01.2012 - 15.00 Uhr
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Leserkommentare
(24.01.2012 13:50)
ag13
siehe Cleeberg !!!
... und in Langgöns ist man verwundert , daß bisher so wenig gezahlt wurde ?
Die Erfahrung in Cleeberg lehrt :
Im Januar 2011 bezahlen und von Gemeinde/Telekom mäßig informiert und vertröstet werden .
Heutige Info der Telekom lautet wohl :
Cleeberg kriegt wohl erst im September 2012 DSL .
Na toll !!!
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