Nachrichten Web
Sie sind hier: Startseite » Kreis » Städte und Gemeinden » Langgöns »

Neujahrsempfang in Langgöns: Energiepolitik im Fokus

Artikel vom 29.01.2012 - 22.12 Uhr

Neujahrsempfang in Langgöns: Energiepolitik im Fokus

Langgöns (hjp). Während des Neujahrsempfang der Gemeinde Langgöns hat Gastredner Peter Momper von der »Bioenergie-Region Mittelhessen« an die politischen Parteien in der Kommune appelliert, einen breiten Konsens zu finden, auf dem das zukünftige energiepolitische Handeln basiert.

tb_langgoens_300112_4c_1
Lupe - Artikelbild vergrössern
Neujahrsempfang in Langgöns mit (v. l.) Martin Hanika (Vorsitzender der Gemeindevertretung), Kreisbeigeordnete Dr. Christiane Schmahl, Hans-Joachim Reh, Janina Reh, Peter Momper und Bürgermeister Horst Röhrig. (Foto: hjp)
»Dieser Konsens drückt sich aus in gemeinsamen politischen Beschlüssen sowie der Definition von Leitzielen und konkreten Umsetzungszielen«, so Peter Momper. Die Ziele sollten für alle, die den Prozess der Energiewende unterstützen wollen, den roten Faden bilden, an dem sie sich orientieren können, reklamierte der Vertreter des Netzwerks Bioenergie.

Wie Momper fortfuhr, müssten zugleich strukturierte Beteiligungsprozesse organisiert werden, die – auch in Zeiten der klammen Kassen – eine bisweilen wenig genutzte Ressource, nämlich das Fachwissen und die Kompetenz ihrer Bürger, nutzten.



Nur 6 Prozent aus Erneuerbaren



Eingangs hatte der Gastredner darauf hin gewiesen, dass die mittelhessischen Kommunen derzeit noch weit entfernt seien vom mutig gesteckten Ziel, in dieser Region bis 2020 ein Drittel der gesamten benötigten Energie aus erneuerbaren Energieträgern zu bestreiten. Der Landkreis Gießen komme derzeit nur auf sechs Prozent (Stand Oktober 2011), und Langgöns liege zusammen mit Wettenberg und Grünberg am unteren Ende der Fahnenstange mit gerade einmal zwei Prozent Anteil der erneuerbaren Energie.

Dabei müsse man nach Fukushima nicht mehr darüber diskutieren, ob der Ausbau der erneuerbaren Energien der richtige oder falsche Weg sei. Jetzt müsse diskutiert werden, wie und wie schnell die gesetzten Ziele erreicht werden könnten. Zudem müsse man sich immer wieder vor Augen führen, warum all dies getan werden müsse.

Das gemeinsame und wichtige Ziel sei, zwei gravierende existenzielle Zukunftsprobleme zu lösen, die für viele Menschen bereits jetzt hohe Aktualität hätten. Da sei zum einen der Klimawandel mit seiner hohen Konzentration an Treibhausgasen und andererseits die Sicherung von Energie- und Rohstoffressourcen.



Artikel Drucken Drucken  Versenden
Artikel vom 29.01.2012 - 22.12 Uhr
Social Networks
Facebook Twitter studiVZ meinVZ schülerVZ MySpace  Del.icio.us
X Diesen Artikel versenden






* Bitte füllen Sie alle Felder aus.
Kommentar schreiben
Impressum Kontakt AGB Nutzungsbedingungen Datenschutz
TopSeitenanfang