Langgöns (age). Alisa Detlefsen und Moritz Schepp nutzen am Dienstag als erste Jugendliche den neuen Jugendraum in Dornholzhausen.
Bei der Vorstellung des Jugendraums in Dornholzhausen probierten Jugendliche, Jugendpfleger und Gerd Lengler vom Gemeindevorstand das Tischfußballgerät aus. (Foto: Geck)
Sie waren aber nicht alleine. Daniela Urban und Bianca Köhnke von der Jugendpflege und Gerd Lengler vom Gemeindevorstand waren gekommen, um das neue Angebot für die Jugendlichen des Orts näher zu erläutern.
Das Interesse, einen neuen Treffpunkt zu schaffen, sei nach der Schließung des »Glashauses« schon länger vorhanden gewesen, hieß es. Gegen eine weitere Nutzung bzw. »Wiederbelebung« des exponierten Gebäudes an der Straße nach Hochelheim hatte aber einige Gemeindevertreter Bedenken. Nach zwei Zusammenkünften von Jugendpflegerinnen und etwa einem Dutzend Jugendlichen habe sich herauskristallisiert, dass die Jungen und Mädchen einen betreuten Jugendraum wollten. Der neue Raum, der sich im ersten Stock des Kindergartens an der Schulstraße befindet, war in der Vergangenheit nur wenig genutzt worden. Er wurde daraufhin etwas umgebaut, die Toiletten ebenfalls. Einmal in der Woche hat man künftig Gelegenheit, sich dort zu treffen. Dann könne der Raum zum »elternfreien Wohnzimmer« werden, hieß es. Und man könne sich, vor Regen oder Schnee geschützt, in gemütlicher Runde zusammensetzen. Erweiterungen des Angebots seien durchaus möglich. Die Jugendpflegerinnen verstehen sich dabei als Partner. Sie hätten für ihre erweiterte Aufgabe vier zusätzliche Stunden pro Woche bekommen, erklärten sie. Im Gegensatz zum »Glashaus« habe man nun einen deutlich größeren Raum und sei nicht »auf dem Präsentierteller«. Auch versicherungsmäßig sei man mit dieser Lösung abgesichert.
Im neuen Jugendraum herrsche absolutes Alkoholverbot, hieß es weiter. Auch das Rauchen sei selbstverständlich nicht gestattet. Für die Ausstattung habe die Gemeinde 5000 Euro bereitgestellt. Gespendet wurden unter anderem ein Fernseher und ein Tischfußballgerät. Einiges an Mobiliar bzw. Ausstattung werde man in Kürze noch besorgen, um den neuen Treffpunkt für die Jugendlichen zu komplettieren.