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"Liederkranz" Dornholzhausen feierte 80. Geburtstag

Artikel vom 08.03.2010 - 13.00 Uhr

"Liederkranz" Dornholzhausen feierte 80. Geburtstag

Langgöns (ang). »Mit meinem Glase Wein« von Karl Haus eröffnete der Männerchor des Gesangvereins »Liederkranz« einen Liederabend mit befreundeten Chören. Das Konzert zum 80. Geburtstag hatte der Vorstand unter das Motto »Man(n) singt Deutsch . . . Frau auch« gestellt. Durch das abwechslungsreiche Programm führte Andrea Jung-Mack.
Der junge Chor »Donkeys« glänzte mit Titeln der »Ärzte«.	(Fotos: ang)
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Der junge Chor »Donkeys« glänzte mit Titeln der »Ärzte«. (Fotos: ang)
Alfred Braun, langjähriger Vorsitzender und Sprecher des Männerchors hob in seiner Laudatio an zahlreiche Jubiläumsfeste, spannende Wettstreite und erfolgreiche Konzerte hervor. Insbesondere erinnerte er daran, dass Chorleiter Schäfer mit 35 aktiven Jahren der »längste« Dirigent der Vereinsgeschichte sei. Bürgermeister Horst Röhrig lobte den jungen Chor »Donkeys«. Er sei ursprünglich als Projektchor nur für das 75-jährige Jubiläum gegründet worden. Er habe sich aber bis heute »gut gehalten«. Romantisch mit »Die Dämmerung fällt« und »Wem Gott will rechte Gunst erweisen« im Satz von Dieter Schäfer beendete der Chor seinen Auftritt und machte die Bühne für den gemischten Chor frei. Mit Mozarts »Abendruhe« und »Wanderers Nachtlied« hatte Chorleiter Schäfer traditionelle Literatur ausgewählt. Lustig wurde es mit »Freifrau von Droste-Vischering« in einem Satz des Dirigenten. Die Freifrau zog mit ihrem Leiden zum heiligen Rock nach Trier und hoffte auf Besserung.

Walter Jung leitete den Männerchor »Liederkranz« Niederkleen. Mit »Wolga« bot man Melancholisches aus der Weite Russlands an. Mit »Mädel komm, wir wollen Tanzen gehen« nahm der Chor eine lauschige Sommernacht vorweg. Interessante Umsetzungen von Titeln der deutschsprachigen Punkband »Die Ärzte« hatten die »Donkeys« im Notenkoffer. Dieter Schäfer hatte den letzten großen Erfolg der Band »Junge« und den Anti-Nazi-Song »Schrei nach Liebe« für den Chor arrangiert. Ganz romantisch hielt es der Männerchor des Gesangvereins »Jugendfreund« Watzenborn-Steinberg mit Werken von Johannes Brahms und Friedrich Silcher. Der große Chor unter der Leitung von Jan Hoffmann ließ das Horn im Jammertal erschallen, besang Mai, Herz und Liebe und das Unglück des Königs von Thule.

Die »Sangesfreunde« Kleebachtal standen unter der Leitung von Erich Reusch. Leise und melancholisch interpretierte der Chor »Oh wie herbe ist das Scheiden« und »Waldandacht«. Besonders viel Applaus erhielten die Männer für »Es liegt ein Dorf im Kleebachtal« vertont von Ernst Reusch. Die Sangesfreunde überreichten das Werk ihres Chorleiters als Geburtstagsgeschenk. Jürgen Schöffmann und der Frauenchor der »Harmonie« Hörnsheim entführte mit »Ein Auszug aus Wiener Spezialitäten« von Otto Groll in die besten Zeiten der Donaumetropole. »Frau« sang dann mit »Weit Weit weg« von Hubert von Goisern in einem Satz von Karl-Heinz Jäger sogar österreichisch.

Seine Heimatverbundenheit zeigte der Männergesangverein »Eintracht« Hüttenberg unter der Leitung von Werner Jung mit »Ich bin der Bub vom Kleebachtal«. »Drumba Drumba« von Emil Cosetto und »Als ich einmal reiste« in einem Satz von Waldemar Klink machten Publikum und Sängern Spaß. Zum gemeinsamen Finale hatten alle Männerchöre »Untreue« von Friedrich Silcher und »Ich wär’ so gern, so gern daheim« von Hans Weiß-Steinberg einstudiert.

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Artikel vom 08.03.2010 - 13.00 Uhr
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