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Kinder mussten Langgönser Kunstrasen verlassen

Artikel vom 08.06.2010 - 20.28 Uhr

Kinder mussten Langgönser Kunstrasen verlassen

Langgöns (js). Missverständnisse haben dazu geführt, dass am gestrigen Dienstag rund 240 Kinder, die an der Grundschule Langgöns unterrichtet werden, einen Sportwettbewerb auf dem neuen Kunstrasenplatz in Langgöns unterbrechen und neben dem Platz auf gepflastertem Gelände fortsetzen mussten.
Da die »Talentiade« auf dem neuen Langgönser Kunstrasenplatz abgebrochen werden musste und laut Projektleiter Kurt Drolsbach neb
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Da die »Talentiade« auf dem neuen Langgönser Kunstrasenplatz abgebrochen werden musste und laut Projektleiter Kurt Drolsbach nebenan die »Aschenbahn in keinem guten Zustand war«, wurde der Wettbewerb auf dem Gelände neben dem Kunstrasen fortgesetzt. (Foto: Geck)
Laut der Schulleitung habe ein Vorstandsmitglied des TSV Langgöns - der Verein hat den Kunstrasenplatz von der Gemeinde gepachtet - am Morgen davon erfahren, dass die Schüler auf dem Kunstrasen bei einer Talentsichtung an einem Leichtathletikwettbewerb teilnehmen und hatte die Kinder sowie ihre Betreuer aufgefordert, das Sportgelände zu verlassen, was auch erfolgte.

Karin Repman-Luh und Heidemarie Klös von der Schulleitung der Grundschule Langgöns, deren Standort in der Nähe des Kunstrasenareals ist, erläuterten auf Anfrage der »Allgemeinen«, wie es zu der »unglücklichen Situation gekommen ist«. Die Schulleitung habe diesmal versäumt, im persönlichen Gespräch den Verein noch einmal darauf hinzuweisen, dass am 8. Juni auf dem Kunstrasen über 200 Schülerinnen und Schüler an der »Talentiade« teilnehmen. Laut AZ-Recherchen gab es zwar nicht das erwähnte persönliche Gespräch, aber bereits vor einigen Wochen ein Mail von der Schulsportleiterin Inge Kotulla an den Vereinsvorsitzeenden Klaus Biallas, die ihn über den Termin des Wettbewerbs (8. Juni) informierte. In diesem Mail wurde als Austragungsort das Sportgelände in der Nähe des Bürgerhauses und der Schule genannt. »Dass wir mit den Kindern, die Turnschuhe trugen, am Dienstag auf den Kunsrasen gehen, ist eine spontane Entscheidung gewesen,« so Inge Kotulla auf Anfrage der »Allgemeinen«.

Bei der »Talentiade« in Langgöns wurden die schnelle Schüler ermittelt. Initiatoren des Projekts, das an zahlreichen Schulen läuft, sind der Hessische Leichtathletik-Kreis 12 (Gießen) und das Staatliche Schulamt für den Landkreis Gießen in Zusammenarbeit mit den Schulen.

Die Kinder und Betreuer waren am Dienstag enttäuscht und verärgert, als sie den Kunstrasenplatz verlassen mussten. Die Aschenbahn auf dem neben dem Kunstrasen gelegenen weiteren Sportplatz (dort befindet sich der Rasenplatz) konnte ebenfalls nicht genutzt werden, da diese Leichtathletikbahn zurzeit stellenweise aufbereitet wird und laut Aussage einiger »Talentiade«-Betreuer zurzeit in keinem optimalem Zustand sei. Nicht nur dort, auch am Rand des Kunstrasengeländes finden noch einige Bauarbeiten statt. Im Laufe des Morgens wurde die »Talentiade«, bei der mit Lichtschranken die Laufzeit gemessen wird, auf dem gepflasterten Grundstück neben dem Kunstrasenplatz notgedrungen beendet.

Kurt Drolsbach, Leiter des Projektes »Talentiade«, ist der Meinung, man hätte den Wettbewerb durchaus auf dem Kunstrasen beenden können, auf dem ja Fußball gespielt wird. Regelrecht geärgert habe ihn der alles andere als ordentliche Zustand der Aschenbahn, was keineswegs nur auf Aufbereitungsarbeiten zurückzuführen sei. Trotz aller Widrigkeiten in Langgöns habe es bei dem Wettbewerb gute Ergebnisse gegeben. Über dem Wettbewerb könne man sich informieren unter der Adresse www.hlv-kreisgiessen.de



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Artikel vom 08.06.2010 - 20.28 Uhr
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