Langgöns (hjp). In Zusammenarbeit mit der Vogel- und Naturschutzgruppe Kleenheim und dem Obst- und Gartenbauverein Langgöns hat die Gemeinde in den vergangenen Tagen 30 neue Obstbäume pflanzen lassen.
Begutachteten die frisch gesetzten Obstbäume, von links: Gerhard Krämer, Christel Henß-Meyer, Dieter Merz, Helmut Braun, Horst Röhrig, Jürgen Holker und Umweltberater Uwe Müller (Foto: hjp)
Allein 15 Bäume davon wurden in Niederkleen gesetzt, um den durch den Wirbelsturm vom 24. August zerstörten Obstbaumbestand wieder aufzuforsten. Gleichzeitig wurden dort vorhandene Lücken entlang der Feldwege geschlossen. »Wir wollen damit vor allem den Charakter unserer Landschaft aufrecht erhalten,« so Bürgermeister Horst Röhrig. Zudem begrüßte er, dass vor allem in Niederkleen darauf geachtet worden sei, alte Obstsorten anzusiedeln. Die Naturschutzgruppe um Helmut Braun hatte sich besonders für das heimische Klima geeignete Sorten ausgewählt. So stehen jetzt in der Verlängerung der Falltorstraße wieder der »Heuchelheimer Schneeapfel«, die »Rote Sternrenette«, die Sorten »Blenheim«, »Danziger Kantapfel«, »Holsteiner Cox«, »Cox Orange Renette«, die »Landsberger Renette«, der »Rote Boskop« sowie die Birne »Köstliche von Chameau«, »Alexander Luca« die »Hedelfinger Riesenkirsche« und die »Späte Knorpelkirsche«. Im Ortsteil Langgöns ist vor allem im Lochermühlsweg der Obstbaumbestand durch den dortigen Obst- und Gartenbauverein ergänzt worden. Weiter pflanzte der AMC auf seinem Motorsportgelände vier Obstbäume.
Zudem setzte der Bauhof Obstbäume, um die durch den Sturm entstandenen Lücken im Baubestand wieder aufzufüllen. Finanziert wurden die Anpflanzungen in der Hauptsache durch die Gemeinde, die Unterstützung erhielt durch den Verein Obstwiesen- und Apfelweinroute.