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Feuerwehr Langgöns rückte 2009 zu 51 Einsätzen aus

Artikel vom 07.03.2010 - 17.09 Uhr

Feuerwehr Langgöns rückte 2009 zu 51 Einsätzen aus

Langgöns (hjp). Die Freiwillige Feuerwehr Langgöns musste im vergangenen Jahr 51-mal zu Einsätzen ausrücken, das waren 17 weniger als noch 2008, teilte Wehrführer und Feuerwehrvereinsvorsitzender Dieter Thorn in der Jahreshauptversammlung von Einsatzabteilung und Verein im Gerätehaus am »Niederhofen« mit.
Der Vereinsvorsitzende und Wehrführer Dieter Thorn (links) ehrte Mitglieder für langjährige Treue zum Verein:  Reinhold Müller (
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Der Vereinsvorsitzende und Wehrführer Dieter Thorn (links) ehrte Mitglieder für langjährige Treue zum Verein: Reinhold Müller (60 Jahre Mitglied), Kurt Luley (50), Willi Thorn (60), Karl-Heinz Bödeker (50), Michael Kießling (25), Manfred Debus (50), Sven Erik Schmidt und Andreas »Hardy« Wirth (beide auch 25 Jahre in der Einsatzabteilung). (Foto: hjp)
Den Grund für den Rückgang an Einsätzen machte Thorn daran fest, dass es 2009 keine »größeren Unwetter« gegeben habe. Insgesamt sei die Einsatzabteilung mit elf Brandeinsätzen, 23 Hilfeleistungen aber auch 13 Fehlalarmen beschäftigt gewesen. Zudem habe sie vier Brandsicherheitsdienste geleistet. »Der zeitintensive Einsatz war die Unterstützung der Fernwalder Feuerwehr im August des vergangenen Jahres. Hier haben wir bei einem Scheunenbrand insgesamt 60 Personenstunden geleistet,« so Thorn.

Mit zehn Einsätzen stehe die Hilfe bei Umweltschädigungen an der Spitze der Alarmierungen im vergangenen Jahr. Hier sei man ausgerückt, um Ölspuren auf den Langgönser Straßen zu beseitigen oder auch um Schäden durch ausgelaufene Betriebsmittel zu verhindern. Herausragend bei den Hilfeleistungen sei ein Einsatz gleich zu Beginn 2009 gewesen: »Nach den strengen Frosttagen Anfang des Jahres waren im Volksbankgebäude in der Amthausstraße Wasser- und Abflussleitungen geplatzt. Ärgerlich dabei war, dass die trotz rechtzeitiger Alarmierung ein Vertreter der Hausverwaltung eine Stunde benötigte, um an die Einsatzstelle zu kommen.«

Ein Ärgernis sei nach wie vor die Zahl der vielen Fehlalarme. Dabei seien zwar die Alarmierungen durch Brandmeldeanlagen um ein Drittel gesunken, dafür habe es aber fünf »blinde Alarme« mehr gegeben, bei denen Feuer auf Grund von Rauchentwicklungen vermutet wurden, diese sich aber als »Nutzfeuer« wie zum Beispiel das Verbrennen von Gartenabfällen herausstellten. Bei einem Einsatz sei die Kapazitätsgrenze der Langgönser Wehr überschritten worden: »Nahezu zeitgleich wurden im Bereich Eulenring und Rottweg drei Fahrzeugbrände gemeldet. Da wir aber nur zwei Löschfahrzeuge in unserer Halle stehen haben, musste zusätzlich die Feuerwehr aus Linden alarmiert werden.« Dabei habe sich gezeigt, dass sich die gemeinsamen Übungen mit den Lindens Feuerwehren in den vergangenen Jahren genauso bewährt hätten, wie die Übungen zusammen mit den anderen Ortsteilwehren, die 2009 13-mal durch die Kernortswehr unterstützt werden mussten.

Insgesamt, so Wehrführer Thorn, seien von den Aktiven 383 Stunden Einsatzdienst geleistet worden. Darüber hinaus seien von den 44 Mitgliedern der Einsatzabteilung, darunter vier Frauen, noch zahlreiche praktische und theoretische Übungen absolviert worden.

Rege waren auch die 15 Mitglieder der Jugendfeuerwehr: »Die Jugendlichen leisteten im vergangenen Jahr 136 theoretische und 388 praktische Übungs- und Unterrichtsstunden«, berichtete Jugendwart Peter Müller. Insgesamt verbrachten die Jugendlichen bei 21 Unterrichten, Übungen und Veranstaltungen 604 Stunden bei der Jugendfeuerwehr. Besonders erfreulich sei, so Peter Müller, dass zwei Mitglieder aus der Jugendfeuerwehr der Einsatzabteilung »übergeben« werden konnten. Gleichzeitig seien drei Kinder aus dem Bereich der »Minis« in die Jugendfeuerwehr »aufgestiegen.«



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Artikel vom 07.03.2010 - 17.09 Uhr
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