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16.07.2010 - 03.00 Uhr
Etat in Langgöns jetzt genehmigt
Langgöns (hjp). Der Kreis Gießen hat als Kommunalaufsicht den Haushalt 2010 der Gemeinde Langgöns genehmigt. Das teilte Bürgermeister Horst Röhrig am Donnerstag mit. Dies sei, so Röhrig, allerdings nicht ohne Einschränkungen geschehen.
So müsse bei den Deckungsgraden der Kinderbetreuung und der Friedhofsnutzung Nachbesserungen vorgenommen werden. Zudem habe die Aufsichtsbehörde darauf hingewiesen, dass mit einer Anpassung der Grundsteuer B weitere Einnahmen für die Großgemeinde generiert werden können.
»Offensichtlich hat sich die konstruktive Zusammenarbeit aller in den Gemeindegremien vertretenen Fraktionen während der Beratungen über ein Konsolidierungskonzept und den damit verbundenen Haushalt für 2010, im Ältestenrat der Gemeindevertretung ausgezahlt«, sagte Röhrig. Mit der Genehmigung des Haushalts sei ab sofort auch die vorläufige Haushaltsführung mit all ihren Beschränkungen beendet.
Vor allem Planungsaufträge für verschiedene Bau- oder Sanierungsmaßnahmen können jetzt beauftragt werden: »Wir haben sofort einige der im Haushalt verankerten Planungsaufträge vergeben.« Zudem sind auch die Mittel für die sogenannten »Freiwilligen Leistungen« der Gemeinde wieder verfügbar. So können zum Beispiel die Ortsvereine in absehbarer Zeit mit der Überweisung der Zuschüsse für die Vereinsförderung rechnen.
Auch relativ kleine Maßnahmen wie die Sanierung des »Grabentörchens«, der Treppe zwischen Cleebergs Ober- und Unterdorf, können nun in Auftrag gegeben werden. Wann diese Sanierungsmaßnahme beginnen wird, steht allerdings noch nicht fest. Diese wichtige Fußwegverbindung in Cleeberg ist nach erheblichen Frostschäden an den Treppenstufen seit einiger Zeit zum Leidwesen der Bergdörfler gesperrt. Der Gemeindevorstand hatte vorbehaltlich einer Haushaltsgenehmigung bereits Mittel für die Sanierung zugesagt.
»Wir sind froh darüber, dass der Kreis Gießen als Aufsichtsbehörde die Prüfung unseres Haushalts trotz der Urlaubszeit innerhalb von nur drei Wochen abgeschlossen hat,« erklärte Bürgermeister Horst Röhrig. Dies sei vermutlich nicht zuletzt deshalb erfolgt, so Röhrig, »weil wir mit der erfolgreichen Zusammenarbeit aller Fraktionen der Langgönser Gemeindevertretung für die Kommunalaufsicht ein - wenn auch mit kleinen Einschränkungen - akzeptables Ergebnis bei den Beratungen über den Haushalt und ein uns auferlegtes Konsolidierungskonzept erzielt haben.«