Erik Schimpf folgt beim FC Cleeberg auf Jochen Graef
Langgöns (blm). Erik Schimpf ist neuer Vorsitzender des FC Cleeberg. In der Jahreshauptversammlung am Freitag im Sportlerheim wurde er einstimmig zum Nachfolger von Jochen Graef gewählt.
Der neue Vorsitzende Erik Schimpf (6.v.l) und sein Vorgänger Jochen Graef (2.v.l) ehrten (von links) Klaus Hebel, Rosel Blomer, Gerald Jung, Hannelore Schindel, Rosemarie Schimpf, Willi Jung, Anni Winter, dahinter Edgar Nabroth, Christa Krämer, dahinter Brunhilde Kaiser und Peggy Hähner. (Foto: blm)
Den Stellvertreterposten besetzt Markus Eckhardt. Kassenwart ist Herbert Schimpf, Zweiter Kassenwart Mario Kröck. Sebastian Kaiser wie auch sein Stellvertreter und Bruder Johannes wurden als Schriftführer bestätigt.
Das Amt des Pressewarts teilen sich Erik Schimpf und Sebastian Kaiser. Beisitzer sind Günter Lotz, Bruno Lange, Alexander Wahl, Wolfgang Schmidt, Dietmar Krill, Timo Schmidt und Dirk John. Alexander Wahl stellte nach 25 Jahren sein Amt als Abteilungsleiter Fußball zur Verfügung, Steffen Viehmann wird sein Amt weiterführen. Auch Jugendleiter Gerald Jung stellte sich nicht mehr zur Wahl. Für ihn wurde Andreas Pietrzyk gewählt. Weiterhin im Amt bleiben Helmut Wölflick (Abteilungsleiter »Alte Herren«), Rosemarie Schimpf (Gymnastik) und Brunhilde Kaiser (Aerobic). Zu Kassenprüfern wurden Dieter Stahl, Gerald Jung und Marco Blaschke gewählt. Darüber hinaus wurden 13 Frauen und acht Männer für ihr langjähriges ehrenamtliches Engagement ausgezeichnet. Für 40-jährige Vereinstreue wurden geehrt: Rosel Blomer, Brigitte Dold, Doris Friedrich, Peggy Hähner, Erna Itter, Christa Krämer, Anni Winter, Regina Wirth, Brunhilde Kaiser, Rosemarie Schimpf, Christa Schindel, Hannelore Schindel, Doris Schmidt, Edgar Nabroth, Willi Jung, Gerald Jung, Klaus Hebel, Winfried Hartmannshenn; für 50 Jahre Vereinstreue wurden Dwyne Mickle und Hans Kaiser und für 60 Jahre Fritz Theuser ausgezeichnet. Graef ließ das überwiegend erfolgreiche Jahr Revue passieren, wobei jedoch die Fastnachtsveranstaltung eher mäßig besucht war. Ebenso bedauerlich sei die traurige Entwicklung, dass die Zahl der Ehrenamtlichen schrumpfe.
Brunhilde Kaiser berichtete, dass erstmals seit 16 Jahren die Mitgliederzahlen zurückgingen. Hauptsächlich seien es Abmeldungen passiver Mitglieder. Das Angebot der Aerobic-Gruppe, die 51 Erwachsene und 55 Kinder zähle, bleibe bestehen. Positiv verlief das Straßenmusikfest mit einer hervorragenden Besucherzahl. 2012 wolle man es weiter ausbauen, wobei man nicht an Musikgruppen sparen solle, sagte Graef. Vier Bands haben schon zugesagt.
Sportplatz-Situation belastet
Sportlich laufe es bei der ersten Mannschaft gut, die keinerlei personelle Probleme habe, was sich bei der Aufstellung der zweiten Mannschaft bemerkbar mache, lobte Graef. »Die Saison konnte mit einem soliden neunten Platz in der Gruppenliga abgeschlossen werden«, fügte Alexander Wahl, Abteilungsleiter Fußball, hinzu. Die »Zweite« belegte Platz elf in der B-Liga Süd Wetzlar. Wahl lobte den Trainer Andreas Wirth, der bereits einer Zusammenarbeit für die kommende Saison zugestimmt hat. Auch die gute Jugendarbeit machte sich im vergangenen Jahr bemerkbar. Besonders erwähnenswert sei die erfolgreiche Integration der A-Jugend in den Seniorenbereich, verkündete Jugendleiter Jung. Der frisch gewählte Vorsitzende erläuterte seine Visionen für die zukünftige Arbeit. Dabei wird der 3. Februar mit Spannung erwartet, wenn sich eine Reaktion auf die miserablen Platzverhältnisse in Cleeberg und Oberkleen zeigen werde. Das Gemeindeparlament wird zu einer Platzbegehung vor Ort sein. Dann werde auch ein Beschluss über einen möglichen Kunstrasenplatz fallen. »Der Rasenplatz ist überbelastet, und der Hartplatz in Oberkleen ist bei starkem Regen entweder überflutet oder bei kalten Temperaturen gefroren«; er sei nur bei normalen Witterungsverhältnissen bespielbar, so Schimpf. Selbst in die Halle in Oberkleen könne man nicht ausweichen, da diese am Nachmittag und gegen Abend von den Kleenheimer Handballern belegt sei.
Da bleibe für das Kindertraining nur der samstags um 8 Uhr, kritisierte Schimpf. Darüber hinaus teile man sich den Hartplatz und dessen Zustand in Oberkleen mit zwei weiteren Mannschaften (SG Oberkleen/Oberwetz und Blau-Weiß Espa)