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»Briefzentrum Langgöns nicht gefährdet«

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Artikel vom 15.06.2010 - 09.47 Uhr

»Briefzentrum Langgöns nicht gefährdet«

Langgöns (js). Wie die »Wirtschaftswoche« kürzlich berichtete, will die Deutsche Post im Rahmen ihrer Sparmaßnahmen ihre 350 Postfilialen, die der Konzern noch in Eigenregie betreibt, verkaufen. Interesse habe die ehemalige Konzerntochter Postbank signalisiert. Langfristig stehe auch das Netz der 82 Brief- und 33 Paketzentren auf dem Prüfstand.
Wie gestern auf Anfrage der »Allgemeinen« Post-Pressesprecher Thomas Kutsch sagte, könne man davon ausgehen, dass das »Briefzentrum 35« in Langgöns mit seinen rund 200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern auch langfristig in seinem Bestand nicht gefährdet ist. Dies deshalb, weil es gut ausgelastet sei.

Dies untermauerte Kutsch durch Zahlen: Täglich laufen im Schnitt etwa eine Million Sendungen, die für Adressen in Deutschland oder im Ausland bestimmt sind, durch die Verteilmaschinen in dem Zentrum, dessen Leiter Peter Hillebrecht ist. Der Zustellungsbezirk (rund 4600 Quadratkilometer) reiche von Lichtenfels über Butzbach bis Gemünden. Der Post-Pressesprecher unterstrich zudem, dass im Briefzentrum Langgöns auch künftig ausgebildet werde. Zurzeit gebe es dort 37 Auszubildende.

Kutsch erläuterte, dass die in der »Wirtschaftswoche« zitierte Umsetzung von Sparplänen der Deutschen Post noch keinesfalls konkret sind. Es handele sich quasi um ein Stadium von »Planspielen«. Was den eventuellen Verkauf von Postfilialen betrifft, sei der Landkreis Gießen ohnehin nicht betroffen, da es dort keine Filialen mehr gibt, die die Post in Eigenregie betreibt.

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Artikel vom 15.06.2010 - 09.47 Uhr
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