Auf sechs Dächern schont Gemeinde Langgöns die Umwelt
Langgöns (hjp). Die Gemeinde Langgöns spart durch den Betrieb von sechs Fotovoltaik-Anlagen auf den Dächern der öffentlichen Gebäuden insgesamt 145 Tonnen Kohlendioxid ein.
Johann Steinhelfer (Walz-Solar), Uwe Ruppel (Gemeindewerke), Sven Bachmann (Walz-Solar), Bürgermeister Horst Röhrig und Umweltberater Uwe Müller (von links). (Foto: hjp)
Das teilten Bürgermeister Horst Röhrig, der Betriebsleiter der Gemeindewerke Uwe Ruppel sowie Uwe Müller als Umweltberater der Gemeinde mit. Bereits 2009 seien auf den Dächern des Kindergartens Niederkleen, der Weidigsporthalle Oberkleen und des neuen Feuerwehrgerätehaus in der Kerngemeinde Anlagen mit einer Gesamtleistung von 109 kWp installiert worden. Diese drei Anlagen speisen ihre erzeugte Energie komplett in das Stromnetz ein. Und in diesem Jahr sind weitere drei Anlagen in Betrieb genommen worden: Auf dem Dach des Rathauses Langgöns ist eine Anlage mit einer Leistung von 19,38 kWp installiert, auf den Dächern des Bauhofes erbringen die Solarzellen eine Leistung von 41,23 kWp. Zudem befindet sich eine Fotovoltaikanlage auf dem Dach des Bürgerhauses in Espa, die 25,27 kWp leistet.
»Mit den von den Gemeindewerken betriebenen sechs Anlagen haben wir alle geeigneten Dächer der öffentlichen Gebäude genutzt, um elektrische Energie zu erzeugen«, sagte Bürgermeister Röhrig. Kapazitäten könne es lediglich noch auf den Dächern der Karl-Zeiss-Sporthalle in der Kerngemeinde geben.
Ein Aufbau dort lohne sich jedoch erst, wenn auch eine umfassende Dachsanierung anstünde, so Röhrig. Allerdings werde auf der Sporthalle bereits Sonnenlicht in Warmwasser umgewandelt, sodass diese Anlage auch zu einer maßgeblichen Energieeinsparung führe.