Fotofreunde Lahnau reisten in Vergangenheit Nordosteuropa
Lahnau (pm). Eine beeindruckende Exkursion führte die Lahnauer Fotofreunde mit 47 Teilnehmern in die Vergangenheit Nordosteuropas. St. Petersburg, Nowgorod, Tallinn und Helsinki waren faszinierende Stationen der Reise.
Die Fotofreunde in Tallinn. (Foto: pm)
In Travemünde konnte man noch die auslaufende »Queen Elizabeth« fotografieren, bevor sich die Gruppe auf der »Finnstar« nach Helsinki einschiffte. Nach zwei Tagen Seefahrt erreichte man die finnische Hauptstadt, um von hier mit dem Bus Richtung russische Grenze nach St. Petersburg weiterzufahren.
Nachdem man in Vyborg die russische Reiseleiterin aufgenommen hatte, erreichten die Fotofreunde am frühen Abend das Hotel in einer Seitenstraße des Newski Prospektes in der Nähe des Moskauer Bahnhofes. Von hier ergab sich sechs Tage lang die Gelegenheit, die kulturellen Höhepunkte des »Venedig des Nordens«, wie St. Petersburg - häufig genannt wird, zu besichtigen und zu fotografieren.
Nach einer ersten Stadtrundfahrt mit Besichtigung der Peter-Paul-Festung, des Panzerkreuzers Aurora und der Isaak-Kathedrale folgte eine Fahrt nach Puschkin - Zarskoje-Selo mit der Besichtigung des Katharinenpalastes und Bernsteinzimmers sowie dem Schloss und dem größten Landschaftspark Europas in Pawlowsk. Nach einer Schiffsfahrt auf der Newa standen eine Besichtigung der Auferstehungskirche (Erlöserkirche) sowie des Hauses von Peter dem Großen und ein Besuch der Eremitage an. Natürlich wurde auch das eindrucksvolle Smolny-Kloster ausgiebig fotografiert.
Sodann führte ein Tagesausflug in das 200 Kilometer von St. Petersburg entfernte Nowgorod am Ilmensee, eine der ältesten Städte Russlands; im Jahre 859 von dem Warägerfürsten Rurik gegründet. Nowgorod war im frühen Mittelalter eine der reichsten Städte Europas mit einem wichtigen Kontor der Hanse.
Die Fotofreunde besichtigten den Kreml mit seiner 1,5 Kilometer langen intakten Festungswand; die bereits 989 erbaute Sophienkathedrale mit der weltberühmten »Magdeburger Bronzetür«, sowie eines der ältesten Klöster Russlands, das im Jahre 1030 errichtete Jurjew-Kloster. Außerdem konnte man im Witoslawizy-Freilichtmuseum für Holzarchitektur über zwanzig Holzkirchen und Bauernhäuser fotografieren. Der letzte Tag in St. Petersburg blieb dann der Besichtigung des Peterhofes mit dem »Großen Palast« und den über 150 Wasserspielen und Fontänen vorbehalten.
Auf den Spuren der Geschichte
des Deutschen Ordens