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Zentrale Anlaufstelle für Rat- und Hilfesuchende

Artikel vom 17.01.2012 - 11.25 Uhr

Zentrale Anlaufstelle für Rat- und Hilfesuchende

Karben (pe). Am Montagvormittag wurde den Vertretern der Presse der neue Raum für Hilfs- und Beratungsangebote in der Stadtverwaltung vorgestellt. In Zimmer 3 sitzen jetzt die Vertreterinnen und Vertreter von Organisationen, die Rat und Hilfe bieten.

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Nicht mehr nach unten müssen Rat- und Hilfesuchende. Vertreterinnen und Vertreter von sieben Orgaisationen, die in Zimmer 3 des Bürgerzentrums beraten, sind zusammengekommen, um auf die zentrale Anlaufstelle hinzuweisen. (Foto: pe)
Zustande gekommen ist das infolge der Umstrukturierungen im Rathaus: Die einzelnen Fachdienste und Fachbereiche wurden räumlich zusammengelegt, die Mitarbeiter der Fachdienste sitzen jetzt nicht mehr auf verschiedenen Ebenen, sondern oft nebeneinander. Im Zuge dieser Neustrukturierung der Verwaltung war auch die Idee aufgekommen, den verschiedenen Organisationen und Stellen, die Rat und Hilfe anbieten, ein eigenes, zentral gelegenes Domizil anzubieten. Und dazu dient jetzt der Raum 3 im Erdgeschoss des Bürgerzentrums. Die Vertreterinnen und Vertreter von Ausländerbeirat, Sozialverband VdK, Ortsgericht, Schiedsamt, der Suchtberatung und Suchtprävention, des Nachbarschaftsvereins »Herz und Hand« sowie des offenen Treffs »Blickpunkt« stehen jetzt für Beratung und Hilfe in diesem Raum allen Interessierten zur Verfügung.

In dem Raum, der für Rat- und Hilfesuchende von außen erreichbar ist, ohne durch die Stadtverwaltung zu müssen, hatte vorher das Kommunale Immobilien-Management (KIM) sein Büro, davor war dort die städtische Liegenschaftsverwaltung. Der Raum ist auch fast barrierefrei, es müssen lediglich drei Stufen überwunden werden. Zudem priesen sämtliche Vertreterinnen und Vertreter, die gestern zur offiziellen Vorstellung kamen, den Vorzug, dass Sprechstunden auch außerhalb der normalen Verwaltungszeiten angeboten werden könnten, »und dabei nicht jedes Mal nach dem Schlüssel gefragt werden muss«, so etwa Schiedsmann Dieter Lenz und Ortsgerichtsvorsitzender Alfred Dubowy unisono.

Größere Räumlichkeiten

Neben der gegenüber vorher besseren Erreichbarkeit wurde seitens der Stadt auch die großzügige Gestaltung der Räume hervorgehoben. Der Beratungspunkt teile sich in drei Raumeinheiten auf. Es gebe einen separaten und abgegrenzten Besprechungsraum, in dem diskrete Gespräche geführt werden könnten. Dieser Punkt sei auch für die Betroffenen von großer Bedeutung. Hervorgehoben wurde auch der gegenüber vorher vergrößerte Besprechungs- und Arbeitsbereich, in dem auch mehrere Personen zusammen beraten werden oder arbeiten könnten. Zudem entfalle künftig das Warten auf dem Gang. Hinzu komme, dass der Raum über eigene Nebenräumlichkeiten wie Teeküche und Toilette verfüge.

»Die Errichtung des Raumes 3 als zentraler, fast barrierefrei erreichbarer, leicht auffindbarer und großzügig gestalteter Besprechungsraum hat somit für die Nutzerinnen und Nutzer viele Vorteile«, so Bürgermeister Guido Rahn gestern bei der Vorstellung. Unisono denn auch das Lob der Vertreter der Organisationen: Lutz Illhardt, der Sucht- und Drogenberater, der jahrelang in einem fensterlosen Raum in einem Wohnhaus in Kloppenheim nahe dem Bahnhof beraten hatte, nannte die jetzt gefundene Lösung optimal. Er habe einige Zeit ein Büro im zweiten Stock der Stadtverwaltung nutzen können, aber das sei für seine Klientel nicht von Vorteil gewesen, da sie durch die Stadtverwaltung gemusst hätten. »Optimal« nannte auch Ellen Benölken vom Sozialverband VdK diese Raumlösung im Rathaus. Gloria Altmann von der Nachbarschaftshilfe »Herz und Hand« sagte, der Raum liege zentraler als der in Rendel und biete auch nahe Parkmöglichkeiten. Froh über die neue Lösung zeigte sich auch Elke Wojnar, die den »Blickpunkt« für Menschen mit psychischen Problemen leitet. »Sehr zufrieden« lautete das Urteil auch seitens Jetty Sabandar, der Vorsitzenden des Ausländerbeirates, die mehrmals innerhalb des Rathauses andere Räume hatte nutzen müssen. Und schließlich zollten auch Schiedsmann Lenz und der Vorsitzende des Ortsgerichs, Dubowy, der neuen Lösung Lob.

In Kürze sollen noch abschließbare Schränke für alle aufgestellt werden. Bestellt sind sie schon.

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Artikel vom 17.01.2012 - 11.25 Uhr
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