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Manfred Frank und Heinz Kötter »Urgesteine« des KSV

Artikel vom 06.02.2012 - 11.46 Uhr

Manfred Frank und Heinz Kötter »Urgesteine« des KSV

Karben (cf). Der Kultur- und Sportverein Klein-Karben (KSV) hat bei einer eigens dafür terminierten Veranstaltung seine langjährigen Vereinsmitglieder und verdienten Funktionäre geehrt.

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Drei »Urgesteine« des KSV mit den Ehrenratsmitgliedern (v. l.): Heinz Kötter (60 Jahre), stellvertretender Ehrenratsvorsitzender Kai Grunenberg, Manfred Frank (65 Jahre), Ehrenratsvorsitzende Sylvia Beyer und Rüdiger Nitschke (50 Jahre im KSV). (Fotos: cf)
Seit 65 Jahren hält der ehemalige Fußballer Manfred Frank (77) »seinem KSV« die Treue. »Meinen ersten Spielerpass bekam ich 1947 mit zwölf Jahren«, erinnerte sich Frank. »Ich habe in allen Mannschaften gespielt, von der Jugend über die zweite und erste Mannschaft bis zu den alten Herren.« Seit
60 Jahren ist Heinz Kötter (70), ebenfalls ein ehemaliger KSV-Kicker, Vereinsmitglied. »Früher war Fußball schöner als heute. Wir haben alle zusammengehalten, nach den Spielen noch zusammengesessen. Kameradschaft spielte eine große Rolle, nicht wie heute das Geld.« Für den KSV stand Kötter für die C-Jugend sowie alle weiteren Teams wie der ersten Mannschaft bis zu den alten Herren auf dem Rasen. »Ich war Feldspieler und Torwart, was gerade gebraucht wurde.« Seine aktive Laufbahn im KSV beendete der langjährige Betreuer der ersten Mannschaft vor acht Jahren.

Seit einem halben Jahrhundert ist Rüdiger Nitschke (80) KSVler. Er war aktiv als Turner, Tennis- und Volleyballspieler, engagierte sich über 26 Jahre im Vorstand und Ehrenrat des KSV. »Heute bin ich nur noch mit dem Rad unterwegs«, schmunzelt der vielseitige Sportler.

Dem Trio gratulierten Ehrenrat-Vorsitzende Sylvia Beyer und ihr Stellvertreter Kai Grunenberg mit Urkunden und goldenen Nadeln. Nachgereicht bekommen die Ehrung zur 50-jährigen Vereinsmitgliedschaft Klaus Diefenbach und Randolf Muthig.

Über Urkunden und ein Weinpräsent freuten sich als Dankeschön für 40 Jahre Vereinszugehörigkeit Renate Brück, Horst Feiler, Dieter und Ingeborg Funcke, Paul Gajewski, Anke Glashoff, Erhard Grimm, Hans Kaiser, Gisela und Rainer Patsch, Erna Schade, Myrte Schlesinger, Onno und Ursula Wicharz. Zum Kreis der Geehrten gehören weitere 14 Mitglieder, die nicht anwesend waren. »Die Liste der Mitglieder mit vierzigjähriger Vereinszugehörigkeit ist so lang, weil vor vier Jahrzehnten unsere Tennisabteilung gegründet wurde«, sagte Beyer. Zusammen mit Grunenberg überreichte sie Urkunden und silberne Ehrennadeln für 25 Jahre Vereinszugehörigkeit an Ute Birkmeyer, Joachim Brand, Hans Kempgen, Irmgard Kittan, Ingrid Schuch sowie Thore und Werner Ridder. Auch hier fehlten acht zu Ehrende.

Ausgezeichnet wurden am Samstag auch Funktionäre für ihre langjährige Ehrenamtstätigkeit. Für sechs Jahre ehrenamtliches Engagement in gewählten Ämtern überreichte Sylvia Beyer Urkunde und Verdienstnadel in Bronze an Inge Glebe, in Silber an Manfred Görsch für zehn Jahre Funktionärstätigkeit und in Gold für zwölf Jahre an Jürgen Krumrey. Es fehlte Hans Mayer, der sich seit sechs Jahren Verdienste als Funktionär erworben hat.

Urkunde und Verdienstnadel des Landessportbundes überreichte KSV- Vorsitzender Jörg K. Wulf an Ehrenratsvorsitzende die Turnerinnen Christel Maaser und Kerstin Gottsleben. Maaser gehörte von 1990 bis 2004 dem Vergnügungsausschuss an und ist bis heute Pressewartin. Gottsleben ist Schatzmeisterin und Beisitzerin der Turnabteilung.

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Artikel vom 06.02.2012 - 11.46 Uhr
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