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Workshop des Kreisfeuerwehrverbandes für Musikvereine

Artikel vom 18.07.2010 - 02.00 Uhr

Workshop des Kreisfeuerwehrverbandes für Musikvereine

Hungen (la). Der Kreisfeuerwehrverband Gießen veranstaltete im Stützpunkt Hungen einen Workshop für Musikvereine und Spielmannszüge. 25 Teilnehmer aus fünf Vereinen nahmen teil, der Löwenanteil mit elf Teilnehmern kam vom Spielmannszug Allendorf / Lumda.
Die Dozenten Alex und Friedel Mehl vom Musikkorps Großen-Linden hatten ein umfangreiches Programm zusammengestellt. Im Fokus stand das Marschieren«. Ziel war es, die Teilnehmer zu motivieren, sich künftig mit dem Thema zu beschäftigen, werde es bei den meisten Zügen doch eher stiefmütterlich behandelt. Zunächst trugen die Dozenten die Vorteile vor: mehr Auftritte, mehr Publikum, dadurch mehr Werbung und - als wichtigster Aspekt des Marschauftrittes - mehr Teamgeist. An Hand von Videomaterial von den besten, auch internationalen Musikgruppen wurde gezeigt, auf was es ankommt.

Hoch motiviert gingen die Teilnehmer nun in die Praxis. Individuelle Grundlagen, die jeder für das Marschieren im Block beherrschen sollte - etwa Körperspannung, Anmarschieren, Markieren, Stehenbleiben, individuelle Drehung sowie Instrumentenhaltung - wurden angesprochen und vertieft. Im Block 2, zugleich Schwerpunkt des Workshops, wurde hiernach das Marschieren im Block geprobt. Zunächst galt es, eine gute Aufstellung sowie ein Gefühl für die richtige Abstände zu Vorder- und Nebenmann zu finden; das konnten die Teilnehmer hervorragend umsetzen. Anschließend wurden die Grundfiguren des Marschierens - Fächerschwenkung und American Counter - einstudiert. Auch hier konnte man schnell Erfolge sehen.

Block 3 schließlich brachte die Kür: Eine relativ schwere, versetzte Schwenkung wurde vorgestellt und grob einstudiert, die die Dozenten mit ihrem Musikkorps Großen-Linden als Highlight bei der WMC in Kerkrade 2005 marschiert waren. Tatsächlich hatten die Workshop-Teilnehmer am Ende diese Schwenkung drauf, wenn auch nicht perfekt.

Ein großes Lob gebührte am Ende der Feuerwehr Hungen, die Räume und Technik zur Verfügung stellte, sowie dem Spielmannszug Hungen, der für die Organisation mitverantwortlich zeichnete.

Besonderen Dank ließ Kreisstabführer Karlheinz Schmitt - aus familiären Gründen konnte er am Workshop nicht teilnehmen, dafür war seine Stellvertreterin Heike Kraft nach Hungen gekommen - den Dozenten Alex und Friedel Mehl übermitteln. Beide wurden gebeten, im nächsten Jahr für einen Folgeworkshop zur Verfügung zu stehen. Dass man nur positive Rückmeldungen zum Kurs erhalten habe, wurde seitens der Kreisstabführung herausgestellt.

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Artikel vom 18.07.2010 - 02.00 Uhr
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