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Schlagloch an Schlagloch – und noch kein Ende in Sicht

Artikel vom 09.08.2012 - 23.35 Uhr

Schlagloch an Schlagloch – und noch kein Ende in Sicht

Hungen (pad). Wer zwischen Nonnenroth und Nieder-Bessingen unterwegs ist, kann sich rühmen, mit die schlechteste Kreisstraße im Gießener Land zu befahren. Vor zwei Jahren schon hatte sich eine Bürgerinitiative für die Erneuerung eingesetzt, doch bisher hat sich nichts getan. Und es besteht keine Hoffung, dass sich das rasch ändern könnte.

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»Da noch keine Entscheidung über die Förderung gefallen ist, können wir derzeit keinen Umsetzungszeitraum benennen,« sagt Dr. Christiane Schmahlals zuständige Dezernentin.

Schlagloch reiht sich an Schlagloch, Teerflicken an Teerflicken. Wer die K 149 fährt, muss entweder sehr langsam fahren oder ernsthafte Schäden an Fahrwerk, Stoßdämpfern und Rädern riskieren. Wenn sich zwei Fahrzeuge begegnen, wird es immer brenzlig, denn die unzähligen Bodenwellen bringen den eigenen Wagen leicht aus der Spur. Der Straßenrand bröckelt schon, wenn man nur darüber läuft. In einigen Schlaglöchern mitten in der Fahrbahn wächst Gras. Kurzum: Die Straße befindet sich für hiesige Verhältnisse in einem desolaten Zustand. Seit zwei Jahren wurde hier kein einziges Schlagloch mehr repariert.

Dabei handelt es sich nicht um einen bedeutungslosen Feldweg. Zahlreiche Pendler aus Nonnenroth, Röthges, Villingen und Ruppertsburg nutzen die K 149 als kurze Verbindung nach Lich und zur Autobahn. Seit der Kreisverkehr bei Nieder-Bessingen ein schnelles und sicheres Auffahren auf die Landstraße nach Lich ermöglicht, hat der Verkehr spürbar zugenommen.

Ortsvorsteher voll überrascht



Vor zwei Jahren hatte sich deshalb eine Bürgerinitiative zusammengeschlossen und Unterschriften gesammelt, um den Landkreis auf die Lage aufmerksam zu machen. 1328 Unterschriften kamen damals zusammen und wurden dem damaligen Kreisbeigeordneten Siegfried Fricke übergeben. Dieser erklärte seinerzeit, dass erst Gutachten zur Lage der Straßen im Kreis abgewartet werden müssten, bevor er sagen könne, wann sich etwas täte. »Wenn die Straße so schlecht ist, wie Sie beschreiben, dann wird sie auch in der Prioritätenliste hoch oben stehen«, so Fricke damals. Dabei ist es geblieben.

Während an umliegenden Kreisstraßen, zum Beispiel der zwischen Nonnenroth und Villingen oder Nieder-Bessingen und Langsdorf zur Zeit wenigstens wieder einmal notdürftig geflickt wird, hat sich an der K149 seit zwei Jahren nichts mehr getan. Vor wenigen Wochen dann das Überraschende: Es wurden neue Straßenrandmarkierungen gezogen. Und hinter den provisorischen Straßenschäden-Schildern stehen mittlerweile fest einbetonierte Schildstangen. Wird das zur Dauereinrichtung?



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Artikel vom 09.08.2012 - 23.35 Uhr
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Leserkommentare
(27.08.2012 13:50)
Querdenker
heiwi .. dummes Zeug ...
ZITAT: heiwi
blödes deutscjland
kein wunder wenn kein geld da ist, die politiker stehen doch alle an der Luftpumpe und pumpen anderen ländern das geld in ARSCH....
ZITAT ende
Das ist doch dummes Zeug mit dem Geld anderen in den Arsch pumpen ... wenn das Geld für Öl bei dir leer ist nimmst du es aus der Küchenkasse und das war es dann .. dann ist die Küchenkasse leer ... Wenn das Geld für die Strassen alle ist dann kann man nicht einfach woanders rein greifen und da ist es das benötigte Geld ... Es gibt kein Land wo die Straßen so gut sind wie bei uns in der EU ... vielleicht zwei drei aber das war es auch schon ... Wir sind nur verwöhnt und wenn ein kleines Loch in der Strasse ist wird angerufen was das zeug hält .. vom Handy aus mal schnell 3 - 10 Euro ... es wird schon werden warten wir es eben ab .. mein Gott was ein Gejammer
(27.08.2012 13:34)
Querdenker
Gejammer ... wo kein Geld
ist keins .... Einfach Tempo 20 machen dann dauert es etwas länger und keiner hat einen schaden ...
oder einfach hinten und vorne oder vorne und hinten die Strasse sperren .... ein Umleitung mit normaler Geschwindigkeit ist schneller gefahren als da zu schleichen ... zu mache Unfälle vermeiden und das Wild hat mal seine Ruhe ...
(12.08.2012 19:54)
Lux
Desolat
Der Autofahrer wird gemolken wie nie zuvor. Bestimmte Abgaben sollten aber in die Sanierung von Straßen eingesetzt werden. Wie wäre es mit einem Autokorso, die betroffene Straße zu blockieren? Geld für Radwege ist da. Doch was passiert? So mancher Radweg wird von gewissenlosen Landwirten missbraucht. Mancher Radweg ist zu geschissen, weil Pferde dort äpfeln. Aber die Rösser haben dort nichts zu suchen. Dass die Ränder der Radwege dann auch noch von Hundekot verunreinigt sind, lässt Zweifel an der Einsicht der Tierbesitzer zu, was das Verständnis für Hygiene betrifft.
Radwege dürfen nicht als Toilette missbraucht werden. Was die Straße betrifft: Immer wieder darauf drängen, in die Öffentlichkeit gehen und diesen unhaltbaren Zustand anprangern. Der zahlende Autofahrer hat das Recht auf verkehrssichere Straßen. Sichtbare gefährliche Schlaglöcher kann jeder sehen. Dafür benötige ich kein Gutachten. Der Landkreis muss handeln, hat er kein Geld soll er halt Kredite aufnehmen. Die Zinsen sind so niedrig wie nie. Sollten Menschen, und hier vor allen Dingen Kinder, durch diese miserable Straße zu Schaden kommen, sollte eine Klagewelle auf den Landkreis Gießen zu rollen.
(10.08.2012 21:22)
freno
mustergültiges Deutschland
... und das übrigbleibende Geld benötigen wir zur großräumigen Verspargelung und Verspiegelung unseres Landes, sowie für die Reaktivierung uralter Kohlektaftwerke. Ein Vorbild für alle anderen Nationen - vielleicht!
(10.08.2012 12:16)
heiwi
blödes deutscjland
kein wunder wenn kein geld da ist, die politiker stehen doch alle an der Luftpumpe und pumpen anderen ländern das geld in ARSCH....
(10.08.2012 10:22)
waldschrat
K 149: Chance für die Umwelt!
Stimmt, der Radweg ist echt klasse ausgebaut.
Echt toll, dann können die Nonnenröther ja mit dem Rad fahren! Besser für die Umwelt und Ihre Gesundheit. ;-)
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