Gießen (bf). Freude bei den Storchenfreunden und bei der Hessischen Gesellschaft für Ornithologie und Naturschutz, deren Hauptversammlung jüngst ganz im Zeichen des Weißstorches gestanden hatte, der ehedem im Landkreis über fünf Jahrzehnte verschwunden war: Meister Adebar ist zurück im Gießener Land.
Ein Horst im östlichen Teil des Kreises wurde bereits von einem Storchenpaar inspiziert.
In der vergangenen Woche hatte es erste Einflugmeldungen aus dem Main-Kinzig-Kreis und aus der Wetterau gegeben. Die Ornithologen hoffen natürlich sehr, dass auch die anderen Horste im Landkreis wieder angeflogen werden.
Übrigens: Zu einer erfolgreichen Brut kann jeder etwas beitragen. Die Fachleute bitten sehr darum, die Störche bei der Futtersuche nicht zu stören und Hunde in der Nähe unbedingt anzuleinen. Untauglich auch der Versuch, die Störche mit einer normalen Kamera zu fotografieren. Die von der HGON zur Verfügung gestellten Bilder werden aus großer Entfernung mit speziellen Optiken aufgenommen, dienen unter anderem dem Ablesen der Ringe.
Aktuelle Meldungen über den Frühjahrsvogelzug im Internet unter www.hgon.de Bereich »Birdnet«. Meldungen über Kranichzüge sind zu richten an karl.herrmann@gmx.de. den Kreisbeauftragten für Vogelschutz.