Hungen (tr). Beim Mittelhessencup der Jugendfeuerwehren belegten die drei Teams aus Nieder-Bessingen die drei ersten Plätze in der Gesamtwertung.
Die drei siegreichen Teams der Jugendfeuerwehr Nieder-Bessingen, die nicht nur den Wanderpokal für den fünften Wettkampf erhielten, sondern auch die St.-Florians-Statue für den Gesamtsieg.
Am letzten Pokalwettkampf, der am Sonntag von der Jugendfeuerwehr Villingen veranstaltet wurde, nahmen 13 Mannschaften teil. Es siegte die Mannschaft Nieder-Besingen II knapp vor Nieder-Bessingen III. Auf den weiteren Plätzen folgten Homberg-Maulbach, Nonnenroth I., Hattenrod, Nieder-Bessingen I., Ettingshausen, Queckborn, Nonnenroth II., Villingen, Mücke-Atzenhain, Schotten-Eschenrod und Ulrichstein-Wohnfeld II.
Verantwortlich für die Organisation auf dem Sportplatz in Villingen waren Jugendwart Jens Schad und sein Team. Der Wettkampf fand nach den Richtlinien der Deutschen Jugendfeuerwehren statt und bestand aus einem A- und einem B-Teil. Schirmherr Landrat Willi Marx freute sich dass die Jugendlichen mit soviel Eifer bei der Sache waren. Es sei nicht selbstverständlich, sich für die Feuerwehr zu engagieren, dankte Marx.
Kreisbrandinspektor Gert Battenfeld schloss sich diesen Worten an und sagte: »Ihr seit unsere Zukunft, und wir brauchen euch deshalb.« Battenfeld würdigte auch die Organisatoren des Mittelhessen-Pokals, bei dem die Zusammenarbeit über Kreisgrenzen hinweg gepflegt werde. Im Auftrag von Bürgermeister Klaus Peter Weber dankte Erster Stadtrat Herbert Engel den Jugendlichen und den Organisatoren. Stadtbrandinspektor Richard Pleyer betonte, dass alle, die an den Wettkämpfen teilgenommen haben, sich als Sieger fühlen dürften, »denn euer Einsatz und auch die erbrachte Leistung zeigt, dass ihr euch für euere Aufgabe fit gemacht habt«. Auch Ortsvorsteher Gerhard Rupp dankte den Teilnehmern und besonders der Villinger Jugendfeuerwehr, die wieder einmal bewiesen habe, dass sie ein guter Gastgeber ist.
Mit Spannung wurde dann die Siegerehrung erwartet, die Jugendwart Jens Schad gemeinsam mit Landrat Marx sowie dem Leiter des Bewertungsteams, Armin Kropp, und Stadtbrandinspektor Pleyer vornahm. Dass sich die Mannschaften gut vorbereitet hatten, zeigte sich daran dass zwischen dem ersten und dem zehnten Platz oft nur wenige Punkte Unterschied wischen den Rängen waren. Den vierten Platz in der Gesamtwertung belegten Homberg-Maulbach gefolgt von Steinau-Ulmbach, Hattenrod, Kirchhain-Stausebach, Nidda-Ober-Lais, Queckborn, Nonnenroth I., Steinau-Ulmbach II., Nonnenroth II., Ettingshausen, Mücke-Atzenhain, Ulrichstein-Wohnfeld I. und Wohnfeld II., Villingen, Schotten-Eschenrod, Steinau-Ulmbach I und Homberg-Harrhausen. Insgesamt hatten an den fünf Pokal-Wettkämpfen, die in Nieder-Bessingen, Ulrichstein-Wohnfeld, Hattenrod, Nonnenroth und Villingen stattfanden 40 Mannschaften teilgenommen, wie Jens Schad erklärte. Dank zahlreicher Sponsoren konnten insgesamt 2000 Euro an die ersten 20 Teams verteilt werden. Schon jetzt könne man sagen, dass der Mittelhessen-Pokal auch 2008 wieder stattfinde. (Foto: tr)