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Dekanatssynode bestätigt ihren Präses Ernst-Axel Schmidt

Artikel vom 14.03.2010 - 18.15 Uhr

Dekanatssynode bestätigt ihren Präses Ernst-Axel Schmidt

Die Dekanatssynode schlug als regionales Kirchenparlament per Abstimmung außerdem Pfarrer Hartmut Lemp, Pfarrer Lutz Neumeier und Pfarrerin Martina Belzer zur Wahl für die Synode der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) auf landeskirchlicher Ebene vor. Als nichttheologische Kandidaten wurden Ernst-Axel Schmidt, Andrea Senkbeil und Anna Lena Fleth benannt. Werner Schöps und Klaus Jurke kandidieren als Stellvertreter.

Gewählt werden die Delegierten für die Kirchensynode während der gemeinsamen Tagung der Dekanate Grünberg, Hungen und Kirchberg am 17. März in der Gallushalle in Grünberg. Die drei Dekanate sind in einer Arbeitsgemeinschaft zusammengeschlossen und entsenden ihre Vertreter gemeinsam in das höchste Leitungsgremium der EKHN.

Die Dekanatssynode bestimmte zudem verschiedene Delegierte und Beauftragte für besondere Aufgaben. Zuständige Ansprechpartner im Dekanat sind in Zukunft für die Arbeitsfelder: Diakonie: Martina Belzer und Gertrud Köhler, Kindergottesdienst: Holger Fritz, Jugendarbeit: Lutz Neumeier, Kirchentag: Claudia Dörfler und Ulli Müller, Indienpartnerschaft: Barbara Alt und Hans-Peter Gieß, Mission und Ökumene: Holger Fritz, Angelika Maschke und Hans-Peter Gieß. Damit seien, so Präses Schmidt, zunächst die dringlichsten Aufgaben verteilt, weitere Beauftragungen sollen in der Herbstsynode ausgesprochen werden.

Schmidt zeigte sich zufrieden mit dem Verlauf der Wahlen und den Beauftragungen. Das Dekanat Hungen sei gut aufgestellt, die hohe Bereitschaft zur Mitarbeit von Haupt- und Ehrenamtlichen mache Mut auch für Zeiten, in denen Kirche nicht mehr aus dem Vollen schöpfen könne. Bei zurückgehenden Einnahmen und dünner werdender Personaldecke sei in Zukunft mehr denn je die Bereitschaft zur Zusammenarbeit auch zwischen den Kirchengemeinden gefragt.

Abschließend stand der Haushaltsplan des Dekanats zur Diskussion. Mit 496 500 Euro wurde den Kirchenvertretern ein in Einnahmen und Ausgaben ausgeglichenes Zahlenwerk vorgelegt. Die Haushaltssumme hat sich im Vergleich zum Vorjahr um 6000 Euro leicht erhöht. Die Verwaltungsfachkraft des Dekanats, Marlies Schmied, stellte den Haushaltsplan vor und erklärte, dass man die Summen des vergangenen Jahres im Wesentlichen fortführen konnte, da keine wesentlichen personellen Veränderungen geplant seien und sich die Zuweisungssätze nur geringfügig verändert haben. Der Entwurf wurde von der neu besetzten Synode samt ihrem neu gewählten Vorstand mit großer Mehrheit genehmigt.

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Artikel vom 14.03.2010 - 18.15 Uhr
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