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14.03.2010 - 18.15 Uhr
Dekanatssynode bestätigt ihren Präses Ernst-Axel Schmidt
Hungen (pm). Das Evangelische Dekanat Hungen hat eine neue Leitung. Auf ihrer konstituierenden Sitzung in Obbornhofen wählte die Dekanatssynode am Samstag aus ihren Reihen die Mitglieder für den Dekanatssynodalvorstand (DSV). Die Amtszeit beträgt sechs Jahre. Mit deutlichem Vertrauensvotum bestätigte die Synode Präses Ernst-Axel Schmidt als DSV-Vorsitzenden. Er erhielt 35 von 37 abgegebenen Stimmen.
Zu seinem Stellvertreter wurde Dekanin Barbara Alt gewählt. Als weitere DSV- Mitglieder bestimmte die Synode Gertraud Brühl (Hungen), Michael Knoll (Lich), Hartmut Lohrey (Nonnenroth) Werner Schöps (Dorf-Güll), Pfarrerin Martina Belzer (Wohnbach) und Pfarrer Lutz Neumeier (Lich).
Mitglied im DSV sind kraft ihres Amtes Dekanin Barbara Alt, die im vergangenen Jahr wiedergewählt worden war und der stellvertretende Dekan Pfarrer Johannes Fritzsche (Bellersheim), der dieses Amt seit März 2009 innehat. Ihn hatte die Synode erneut mit der Stellvertretung beauftragt. Wie in der Dekanatssynode bilden auch im Dekanatssynodalvorstand die ehrenamtlichen Gemeindemitglieder die Mehrheit gegenüber hauptamtlichen Pfarrerinnen und Pfarrern.
Der Hungener Synode gehören 41 Mitglieder an, 15 Pfarrerinnen und Pfarrer und 26 ehrenamtlich Mitarbeitende. Sie vertreten die Interessen von 19 000 evangelischen Christen aus 19 Kirchengemeinden des Dekanates. Die Amtszeit der Dekanatssynode dauert jeweils sechs Jahre. Die Wahlperiode folgt der Legislaturperiode der Kirchenvorstände. Die Dekanatssynode ist im Rahmen der gesamtkirchlichen Ordnung für die Ausrichtung des kirchlichen Dienstes in ihrem Bereich verantwortlich.
Präses Ernst-Axel Schmidt bedankte sich beim bisherigen Vorstand und den ausscheidenden Mitgliedern für die konstruktive Zusammenarbeit. Dieter Scharrer gehörte dem DSV sechs Jahre an, Gertrud Köhler hatte neun Jahre in dem Gremium mitgearbeitet. Pfarrer Helmut Raschke war drei Jahre und Pfarrerin Doris Volk-Brauer ein Jahr Mitglied des DSV.
Lang anhaltenden Applaus erntete Pfarrer Rolf Magel (Trais-Horloff), der als dienstältester Pfarrer seit 38 Jahren im Dekanat tätig ist und von Präses Schmidt aus der Synode verabschiedet wurde. Magel geht im September in den Ruhestand. Er hat zwölf Jahre im DSV mitgearbeitet, davon sechs Jahre als stellvertretender und ein Jahr als kommisarischer Dekan.
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