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Am Sonntag war der Ansturm heftig

Artikel vom 01.11.2009 - 22.30 Uhr

Am Sonntag war der Ansturm heftig

Hungen (tr). Auch in diesem Jahr fand der Hungener Allerheiligenmarkt an zwei Tagen - am Samstag und am Sonntag - statt. Während der Samstag weder für die Händler noch für die Vereine zufriedenstellend verlief, war am Sonntag wieder der übliche Marktrummel in den Hungener Gassen rund um die Innenstadt zu verzeichnen
Vielfältig war die Auswahl beim Allerheiligenmarkt.
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Vielfältig war die Auswahl beim Allerheiligenmarkt.
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Zwei Tage: So viele Händler bringen nur Kosten hörte man oft. Unterstrichen wurde: Man solle darüber nachdenken, ob dies die richtige Strategie ist.Am Sonntag, dem eigentlichen Allerheiligenmarkttag, waren bereits am Morgen viele Besucher gekommen, um einzukaufen, zu flanieren oder einfach nur, um Bekannte dort zu treffen. Mittags und Nachmittags wurde der Besucherstrom dann besonders groß, es wurde richtig eng, vorwiegend in der Obertorstraße zwischen dem Marktplatz und der Bahnschranke musste man viel Geduld haben.

Erst gegen Abend ließ der Ansturm dann etwas nach - jetzt waren die Ess- und Trinkbuden belagert. Bei 230 Buden von fliegenden Händlern, die seit Jahren aus der ganzen Republik nach Hungen kommen, konnte man zumindest mit dem Sonntag zufrieden sein.

Nach dem Erfolg im letzten Jahr war zum zweiten Mal auch der Holsteiner Friesenmarkt hinter dem Rathaus dabei. Hier schlugen sich die Marktschreier »Wurst Wattwurm«, »Käse Piti«, »Aal Peter«, »Nudel Tato«, »Obst Truly« und »Schlager Rudi« und Kollegen die Sprüche um die Ohren und lockten die Kunden gleich in Scharen an. Am Friesenmarkt dabei waren auch 15 weitere Händler, die von Mineralien über Lederwaren bis zu Buddelschiffen ein breites Sortiment offerierten.

Auch luden die Hungener Geschäfte zum Bummeln und Verweilen am Samstag und am verkaufsoffenen Sonntag ein. Bei einem großen Vergnügungspark im Bürgerpark kamen die Kinder auf ihre Kosten und im Kulturzentrum konnteman sich bei Kaffee und Kuchen von dem Markttrubel erholen und eine kleine Pause zum Verschnaufen einlegen.



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Artikel vom 01.11.2009 - 22.30 Uhr
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