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Kreislandwirt Becker und Ortslandwirte verabschiedet

Artikel vom 26.02.2010 - 08.00 Uhr

Kreislandwirt Becker und Ortslandwirte verabschiedet

Gießen/Hüttenberg (gbp). Am Mittwoch fand in den »Hüttenberger Bürgerstuben« die erste Versammlung der Ortslandwirte Gießen für die Wahlperiode 2010 bis 2015 statt. Dazu begrüßte Margot Schäfer von der Abteilung für den ländlichen Raum (AlR) nicht nur die neuen Ortslandwirte zum Beginn ihrer sechsjährigen Amtsperiode, auch standen Verabschiedungen auf dem Programm.
Verabschiedung der Ortslandwirte.	(Foto: gbp)
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Verabschiedung der Ortslandwirte. (Foto: gbp)
Allen voran verabschiedete Schäfer Heinz Becker (Muschenheim) aus seinem Amt als Gießener Kreislandwirt und bedankte sich bei ihm mit einem Präsentpaket mit regionalen Produkten für den konstruktiven Dialog in der Zusammenarbeit - eine Arbeit, die ihm Anreiz und Herausforderung gewesen sei und ihm »Spaß gemacht“ habe, so der scheidende Kreislandwirt. Gemeinsam mit Beckers Nachfolger, dem neuen Kreislandwirt Manfred Paul (Hungen), verabschiedeten Schäfer und Becker die Ortslandwirte Karl Ludwig Willershäuser (Rodheim-Bieber), Karl-Heinz Schäfer (Annerod), Karl Laudenbach (Gi.-Allendorf), Ernst Balser-Kutt (Rödgen), Helmut Münch (Harbach), Stefan Keller (Weitershain), Ottmar Müller (Bellersheim), Werner Müller (Langgöns), Heinz Krämer (Cleeberg), Harmut Reusch (Dornholzhausen), Ulrich Luckert (Wetterfeld), Gerhard Schlund (Bettenhausen), Klaus Schneider, (Birklar), Heinz Jürgen Neeb (Burkhardsfelden), Renz Hornischer (Ettingshausen) und Wilhelm Stark (Saasen). Margot Schäfer resümierte kurz die Schwerpunkte der Zusammenarbeit mit den Ortslandwirten, die aufgrund ihrer Ortskenntnis wichtiger Kommunikationspartner in sind und häufig als Mittler zwischen Landwirtschaft und Verwaltungen sowie der Bevölkerung des ländlichen Raums fungieren.Zuvor standen zwei informative Vorträge auf dem Versammlungsprogrammprogramm: So gab Dr. Stefanie Graff vom Veterinäramt Gießen Erläuterungen zu den neuen BVDV-Richtlinien des Landes Hessen. Ulrike Eich-Jatsch (AlR) informierte über Neuregelungen zur Agrarförderung 2010: Ab 1. Juli 210 müssen die Landwirte bei der Bearbeitung erosionsgefährdeter Flächen bestimmte Auflagen einhalten. Für diese Flächen können im Rahmen des Hessischen integrierten Agrarumweltprogrammes (HIAP) ab 2011 für Mulch- und Direktsaatverfahren Fördermittel gewährt werden. EU und Bund haben Mittel für ein Sofortprogramm für Milcherzeuger bereitgestellt; die Beantragung erfolgt über den gemeinsamen Antrag auf Agrarförderung 2010. Eich-Jatsch wies die Ortslandwirte auf die Info-Veranstaltung der Abteilung für den ländlichen Raum zur Agrarantragstellung am 3. März um 19.30 Uhr in den »Hüttenberger Bürgerstuben« hin und bat um rege Beteiligung.

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Artikel vom 26.02.2010 - 08.00 Uhr
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