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Jeder kann sich mit Angeboten in Jugendarbeit einbringen

Artikel vom 16.08.2010 - 17.00 Uhr

Jeder kann sich mit Angeboten in Jugendarbeit einbringen

Hüttenberg (jow). Seit einem Dreivierteljahr existiert das »Netzwerk Jugend« mittlerweile in der Großgemeinde Hüttenberg. Dies war Grund genug für Bürgermeister Dr. Manfred Schmidt und Jugendpfleger Volker Schaub bei einem Pressegespräch Rückblick zu halten, wie sich die Arbeit entwickelt hat und was bisher erreicht wurde.
Das »Netzwerk Jugend« unterstützt ehrenamtlich die Arbeit von Jugendpflege Volker Schaub. Hilfestellungen gibt auch Marc Weil (i
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Das »Netzwerk Jugend« unterstützt ehrenamtlich die Arbeit von Jugendpflege Volker Schaub. Hilfestellungen gibt auch Marc Weil (im ACDC-T-Shirt), der als Nachfolger von Elisabeth Claus ein Freiwilliges Soziales Jahr in der Jugendarbeit absolviert. Jugendpfleger Schaub und Bürgermeister Dr. Manfred Schmidt stellten das Netzwerk vor. (Foto: jow)
»Es war auch der Versuch, die Arbeit von den Schultern des Jugendpflegers auf mehrere andere zu verlagern«, erklärte Bürgermeister Dr. Manfred Schmidt. Er freute sich darüber, dass ein Stamm von zen bis 15 Ehrenamtlichen ihre »Erfahrung und Gelassenheit« in die Jugendarbeit der Gemeinde investieren. »Es ist ermutigend, dass dies trotz teilweise enormer beruflicher Belastung geschieht.«

Eines der neu ins Leben gerufenen Projekte sind die so genannten »Stauber-Kids«. Im Rahmen des neuen Projektes bot das »Netzwerk Jugend« eine Reihe von Workshops an jedem letzten Samstag an. Dann stehen Basteln, Experimente und Exkursionen auf dem Programm. Teilnehmen können jeweils bis zu 16 Kinder, die dann zu den so genannten »Stauber«-Kids (Staunen-Begreifen-Erleben) im Alter von acht bis zwölf Jahren werden. »Die Gemeinde Hüttenberg geht mit dieser Trainingsreihe einen ganz neuen Weg«, so Schaub. »Auf der einen Seite haben wir einen enorm hohen Bedarf an guter, hochwertiger Freizeitbeschäftigung, andererseits beobachten wir, dass einfachste technische Zusammenhänge vielen Kindern unbekannt sind.« Der Jugendraum in Hochelheim, im ehemaligen Sportheim an der Langgönser Straße, wurde eigens mit Werkzeug und Werkbänken ausgestattet. »Es ist einfach ein zeitlich und benotungsfreier Rahmen, in dem die Kinder Fachwissen vermittelt bekommen und ihre Interessen vertiefen können. Dafür bekommen wir von den Eltern auch eine gute Resonanz«, berichtet Schaub. Das Angebot der Workshops sei auch für Vereine oder Privatleute, die ein interessantes Thema offerieren möchten, offen. Darüber hinaus gestaltet das »Netzwerk Jugend« auch die Arbeit im Jugendraum in Hüttenberg. »Ich möchte gerne das zurückgeben, was ich hier selbst in vielen Jahren erlebt habe«, betont ein Mitstreiter. Auch die Motivation der meisten anderen ist es zu gestalten und ihre Erfahrungen einzubringen. Gelegenheit hatten sie dabei am Samstag beim 9. Hot-Wheels-Cup der Hüttenberger Ferienpassaktion. Verabschiedet werden musste an diesem Abend Elisabeth Claus, die ihr Freiwilliges Soziales Jahr bei der Gemeinde Hüttenberg beendet hat. Gleichzeitig konnten der Bürgermeister und der Jugendpfleger mit Marc Weil aus Langgöns schon den Nachfolger präsentieren. Weil wird vormittags in der Gesamtschule Schwingbach in Rechtenbach sein. Nachmittags und in den Abendstunden liegen seine Aufgaben im Bereich der Offenen Jugendarbeit und in außerschulischer Jugendbildung.

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Artikel vom 16.08.2010 - 17.00 Uhr
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