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In Hüttenberg wurden aus Schülern Zirkusakteure

Artikel vom 17.10.2011 - 16.11 Uhr

In Hüttenberg wurden aus Schülern Zirkusakteure

Hüttenberg (dw). In zwei atemberaubenden Galavorstellungen begeisterten rund 200 kleine Ferienartisten am Freitag und am Samstag insgesamt 700 Zuschauer in Hüttenberg.

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Junge Artisten in der Zikusmanege (Foto: dw)
Innerhalb der ersten Herbstferienwoche waren aus den Schülern geschickte Zirkusakrobaten geworden. In der Manege des Zirkuszeltes gaben sie als Clowns, Akrobatinnen, Seiltänzerinnen, Fakire, Bauchtänzerinnen, fechtende Inselpiraten, Trampolin springende Checker und Zirkuskomödianten Einblick in ihr Können. Auch Tiernummern zählten zum abendfüllenden Programm. Ponys, Tauben und Ziegen wurden von hochmotivierten und konzentrierten Dompteuren zu Höchstleistungen gebracht.

Mit ihrem großen Geschick begeisterten die Jongleurinnen. Atemberaubende Auftritte der Fakire verzauberten das Publikum ebenso, wie geschickte Inselpiraten, die mit ihrer Fechtnummer eine Glanzleistung boten. In schwindelerregender Höhe turnten Trapezkünstlerinnen waghalsige Kunststücke unter der Zirkuskuppel.

Die spektakulären Zirkusnummern waren das Ergebnis der achten Zirkusfreizeit der Jugendförderung des Lahn-Dill-Kreises in Zusammenarbeit mit zehn kommunalen Jugendpflegen (Braunfels, Ehringshausen, Eschenburg, Greifenstein, Haiger, Hüttenberg, Lahnau, Sinn, Solms, Wetzlar).

Eine Woche lang belagerten rund 200 Schüler die Schwingbachschule in Rechtenbach. Die kleinen Zirkusartistinnen und -artisten wurden rund um die Uhr von 25 neben- und ehrenamtlichen Mitarbeitern betreut. Die Flure und Klassenräume der Schule wurden zu Nachtlagern umfunktioniert; die Pausenhalle diente als Speisesaal und bot Raum für Workshops. So wurden T-Shirts bemalt, Keilrahmenbilder gestaltet, Jonglierbälle, Trommeln, Drachen, Laternen und Regenmacher hergestellt und vieles mehr.

Im Mittelpunkt aber stand das Einstudieren der Zirkusnummern. Der Kinder-Mitmachzirkus »Zirkus Rondel« schulte die Nachwuchs-Artisten in den unterschiedlichsten Zirkusaktivitäten. So machten die spektakulären Aufführungen am Ende dieser ereignisreichen Woche die Zirkusfreizeit zu einem Erfolg.

»Sie bot allen Kindern den Raum, die eigenen Stärken zu entdecken und ins Rampenlicht zu rücken. Nichts stärkt bekanntlich das Selbstbewusstsein mehr, als von seinen eigenen Fähigkeiten überrascht und beeindruckt zu werden«, so Monika Karger, Jugendpflegerin der Gemeinde Lahnau, die als eine von zahlreichen hauptamtlichen Jugendpflegern der beteiligten Kommunen und den Mitarbeitenden der Jugendförderung des Lahn-Dill-Kreises für Planung, Organisation und Durchführung der Zirkusfreizeit verantwortlich zeichnete. »Nur durch eine Kooperation der verschiedenen Institutionen kann ein Projekt dieser Größenordnung reibungslos und äußerst erfolgreich durchgeführt werden«, betonte Karger.

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Artikel vom 17.10.2011 - 16.11 Uhr
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