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Tiergestützte Pädagogik im Heuchelheimer Kindergarten Rappelkiste

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Artikel vom 22.04.2014 - 19.07 Uhr

Tiergestützte Pädagogik im Heuchelheimer Kindergarten Rappelkiste

Heuchelheim (bf). Anfang März startet die Rappelkiste ein neues Projekt im Rahmen der tiergestützten Pädagogik: Nachdem bereits Wüstenrennmäuse den Kindergarten ihr Zuhause nennen und die Kinder mit einem in der Hundeschule »go dogs« ausgebildeten Therapiebegleithund einmal pro Woche den angstfreien Umgang mit Hunden lernen, sind zwei Zwerghuhn-Küken der jüngste tierische Zuwachs.

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© Red
Woher kommt das Ei? Aus dieser Frage der Kinder der Frühstücksprojektgruppe hat sich die Idee der Hühneraufzucht entwickelt. Ein Projekt, das bei den Kindern sofort auf großes Interesse stößt, so Erzieher Johannes Laßmann. Insgesamt zehn Kinder arbeiten aktuell mit. Ein Brutautomat wird zunächst mit elf Eiern befüllt. Nach 21 Tagen erblickt das erste Küken das Licht der Welt, ein zweites schlüpft wenig später. Gemeinsam mit Johannes Laßmann kümmern sich die Projektkinder nun um die tägliche Fütterung und Pflege der Küken und lernen so, Verantwortung für die Tiere zu übernehmen. Zudem helfen sie mit viel Freude beim Bau des neuen Hühnerhauses, dessen Stall vom Elternbeirat gestiftet wird. Unterstützung für ihr tierisches Projekt erhält die Rappelkiste auch vom Heuchelheimer Kleintierzüchterverein in Form einer passenden Voliere. Vorsitzender Jörg Christ, sowie Dr. Gesine Lühken (Kindergartenmutter) sind Ansprechpartner für Impfungen und alle Fragen rund ums Huhn.
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© Red
Sobald die Küken groß genug sind, beziehen sie das eigens für sie geschaffene neue Reich. Mit ein wenig Glück kann die Rappelkiste in 25 Wochen mit den ersten Eiern aus der Zucht rechnen, die dann im Rahmen des Frühstücksprojekts lecker zubereitet werden. Derzeit befinden sich weitere 15 Eier im Brutautomat, deren Entwicklung die Kinder ab der letzten Brutphase wieder miterleben können. Langfristig sollen fünf bis sechs Hühner inklusive Hahn im Kindergarten ihr Zuhause finden. In einem Buch »Vom Ei zum Huhn« werden die Projektkinder die Entstehung der Küken sowie ihre Erfahrungen im Projekt festhalten. Um die Finanzierung der Tierprojekte sicher zu stellen, so Kindergartenleiterin Mariann Nolte, haben die Kinder Ideen gesammelt. Der Verkauf von selbstgemachter Knete sowie ein Flohmarkt von Kindern für Kinder sollen die Zukunft der tierischen Kindergartenbewohner sichern.

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Artikel vom 22.04.2014 - 19.07 Uhr
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